Kategorien
Distrochooser In eigener Sache Linux Projekte

Distrochooser 3: Open for testing

Der Distrochooser 3 ist inzwischen auf einem Stand, bei dem erste Tests möglich sind. Anders als zuvor geht es jetzt nicht mehr nur noch um das reine testen der Technik, sondern auch des Inhaltes.

Was neu ist

  • Text-Feedback*
  • Feedback-Anzeige anderer User*
  • Andere Fragen als beim LDC 2

Hinweis zur Option ‚Auch unpassende Distributionen anzeigen‘

Es geht hier um Distributionen, die eine negative Zuweisung zu einer Antwort haben, die somit nicht ins Ergebnis einfließen dürfen. Z. B. Antwort „ich will Linux auf HDD installieren“ schließt sämtliche Live-Distros aus.

Je nach gesetzter Option werden diese Distributionen als „unpassend“ aufgeführt oder nicht dargestellt.

Die Matrix hinter den Fragen ist noch relativ grob bzw. noch nicht fertig. Ich würde daher um Tests bitten und falls das Ergebnis nicht zusagt um einen Kommentar in der entsprechenden Box. Danke!

Es ist anzunehmen, dass im Laufe des Tests die Ergebnisse besser werden. Bei der Beta handelt es schließlich noch nicht um das fertige Produkt.

Hier gehts zur Beta des Distrochoosers: https://beta.distrochooser.de

Ich bedanke mich vorab für jegliches Feedback! Bitte beachtet beim Testen, dass es sich um eine erste Testversion handelt.

„Macken“ aka known Bugs

  • Das erste Ergebnis dauert möglicherweise recht lange
  • IE-Support ist noch ungetestet
  • Seite läd noch recht lange
  • Frageformulierungen, Übersetzungen sind nicht final (auch hier bitte ich um Hinweise, wenn Passagen nicht verständlich sein sollten)

*: das Feedback muss von mir freigeschaltet werden, um SPAM zu verhindern.

Kategorien
In eigener Sache

23:56 Updates

Mein Blog erscheint mal wieder in neuem Antlitz. Basierend auf dem Ghost-Theme „The Shell“ habe ich ein Designpaket geschnürt.

Länger schon mache ich mir Gedanken um das Thema Feedback. Klar, Leserfeedback ist toll und wichtig. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass etwas mit der Kommentarfunktion nicht stimmt. Vielleicht sind es Bugs im Comments-Unit, oder irrtümliche Formulierungen, ich weiß es nicht genau.

Bisher gibt es keine verschachtelten Kommentare, was die Lesbarkeit längerer Diskussionen erschwert. Ich erlaube ja bekanntermaßen kein (HTML)-Markup ist daher enden die Kommentare zwangsläufig in „Textklumpen“. Häufig liegt das Feedback auf 0fury.de aber in mehrzeiligen Texten vor, was dann „unangenehm“ zu lesen ist.

Nach mehr als vier Jahren Blogging zweifle ich immer mehr an dem Sinn, den Kommentare bringen – häufig kann ich sie nur registrieren, aber Antworten unter den eigenen Artikel auf Kommentare zu schreiben macht die Liste der Kommentare nur länger – ohne für den Leser einen Mehrwert zu haben.

Wer mit mir bisher in Kontakt treten wollte, hat dies oft auch per Mail getan. Gerade wenn er/ sie Wert auf eine ausführlichere Diskussion legte.

In der Vergangenheit hatte ich oft in Artikeln erwähnt, dass ich gerne Feedback haben wollte. Kommentare gab es darauf kaum – aber über andere Kanäle, in der Regel Twitter, gab es oft reges Feedback.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe aktuell keine Kommentarfunktion mehr auf 0fury.de und ich weiß nicht, ob sie noch einmal zurückkehren wird.

Bild: https://stocksnap.io/photo/APJFUAE4M5

Kategorien
Distrochooser In eigener Sache Open Source Projekte

Distrochooser: Aktuelles

Nach längerer ruhigen Phase hier ein Update, wie es um den neuen Distrochooser steht.

Änderungen

  • In zentralen Komponenten wird jetzt auf Vue.js statt jQuery gesetzt
  • Teilen von Ergebnissen jetzt mit url/?test=nummer statt url/?answers=1,2,3,4,5,6,7
  • Chart.js auf 2.x Version aktualisiert
  • Die Statistiken über die beliebteste Distribution wird in Zukunft nur noch von mir in den Jahresberichten bekannt gegeben (siehe Bericht 2016)
  • Fragen als wichtig markieren ist nun möglich (Frage wird dann doppelt gewichtet)
  • Fragen mit Bildantworten
  • Weniger Modaldialoge
  • Ergebnisse werden als Text begründet
  • Keine Monstermatrix mehr
  • Es gibt nur noch den relativen Modus. Daher sind die Ergebnisse prozentual geordnet
  • Ergebnisse können kommentiert werden
  • Die Sprachwahl wird nun auch mobil dargetellt

Beta, aber…

Unter beta.distrochooser.de kann die Beta getestet werden. Ich bitte folgendes zu beachten:

  • In der Frage 3 sind die Bilder noch Platzhalter
  • Die Matrix ist noch nicht fertig. Siehe Punkt „Matrix“
  • Der Auswerten-Knopf ist manchmal buggy, wenn man die Auswertung bereits offen hat
  • Die Diagramme sind noch nicht wirklich aufgehübscht
  • Fragen können noch rausfliegen oder geändert werden
  • Es gibt noch einige aus Designsicht unschöne Ecken, die bis zur finalen Version aber korrigiert werden
  • Browserkompalibität ist noch nicht getestet
  • Das eine Beta-Version noch unstabil ist und nicht das fertige Produkt beschreibt sollte klar sein

Die Matrix

Die Ergebnismatrix ist erst einmal rudimentär vorhanden. Mein Augenmerk liegt zunächst darauf, den Code voran zu bringen und Altlasten zu entsorgen.

Die Matrix wird so geändert, dass mehr Unterschiede zwischen den Distros erkennbar sind. Daher wird z. B. die Zuordnung freie Software nur noch bei den Distros vergeben, die nur auf freie Software setzen (z. B. Fedora). Distros wie Ubuntu, Mint und co. erhalten diesen Tag nicht, da sie auch auf proprietäre Software setzen. Aber das nur als Beispiel.

Der Slashdot-Effekt und seine Folgen

Pro Tag verursacht der Distrochooser etwa 2-4 Gigabyte an Traffic. Der Distrochooser hat eben viele Grafiken und recht viele API-Aufrufe. Damit komme ich überschlagen schon auf über 100 Gigabyte pro Monat. Ich werde durch meinen Hoster angehalten, meinen Traffic unter 100 Gigabyte zu halten. Momentan erreiche ich das – wenn überhaupt – nur mit Biegen und Brechen. Wenn der Distrochooser nun irgendwo verlinkt wird erhöht sich der Traffic um ein Vielfaches. Klar, ich bin äußerst dankbar für solche Verlinkungen, aber Traffic kosten nunmal Geld.

So geschehen vorletztes Wochenende, als ich von der Tagesschau in einem Artikel anlässlich zum 25. Geburtstag von Linux verlinkt wurde. Dadurch hat sich mein Traffic an einem Tag verdreisigfacht – oder in Testszahlen: 17 000 statt 500. Ich wurde quasi getagesschaut. Glücklicherweise hat die API die vielen Tests abarbeiten können, sodass sich hier glücklicherweise kein weiteres Problem auftut.

Wegen dem Traffic werde ich für die Bereitstellung der Biblitotheken https://cdnjs.com benutzen.

Nun wäre meine Idee: Je nach gesetztem DO-NOT-TRACK-Header werden JS und CSS-Bibliotheken von mir oder von einem CDN geladen. Wem also Datenschutz sowieso wichtig ist kann einfach mit dem Header die Verbindung zum CDN unterbinden. Ich bitte um Feedback zu dieser Idee.

Auf lange Sicht wird der Distrochooser mehr Kosten verursachen als ich mir je als realistisch vorgestellt habe. Momentan kostet mich der Distrochooser pro Jahr neben den Kosten für Hosting und Domain zuzüglich einen unbestimmten Anteil aus der notwendigen Arbeitszeit für Updates, Artikel und Mails (u. a.). Es ist davon auszugehen, dass der neue Distrochooser auf Dauer auch mehr Traffic produzieren wird. Dadurch werden auch die Kosten steigen, wenn ich die 100 Gigabyte pro Monat nicht halten werden kann.

Lange Rede, kurzer Sinn. Es geht um das Geld. Ich werde einen Spendenlink einrichten, zunächst über Paypal eine Spende erlaubt. Sollte jemand Ideen für andere Kanäle oder Ideen haben, gerne her damit.

Da leider oft Spenden kaum lohnen, muss ich auch realistisch denken und mich anderen Ansätzen, u.a. mit dem Thema Werbung auseinandersetzen. Ich weiß noch nicht, ob und wann ich Werbung schalten muss. Im Falle des Schaltens von Werbung werde ich Nutzer von Adblockern nicht auf Knien anbetteln, den Werbeblocker abzuschalten. Wenn Du als Besucher bereit bist, den Blocker auszumachen dann sag ich danke!, wenn Du das nicht tust ist das genauso okay.

Ich kann nicht sagen, über welchen Werbeanbieter ich das Ganze machen würde. Denn es gibt noch drei große Haken, die ich noch nicht voll geklärt habe: Malwertising, Datenschutz und Steuern. Bevor ich mir nicht bei allen drei Dingen sicher fühle, meine Besucher nicht einer möglichen Gefahr und/ oder anderen negativen Auswirkungen auszusetzen, wird keine Werbung geschaltet. Vielleicht kommt ja durch die Spenden ein bisschen was rein.

Ich sag schon mal im Voraus Danke!

tl;dr

  • Testversion unter beta.distrochooser.de erreichbar; Ergebnismatrix noch unvollständig
  • Traffic kratzt z. T. an 100 Gigabyte pro Monat
  • Spendenlink und/ oder Werbung kommt. Letzteres nur wenn keine negativen Auswirkungen für den Besucher kommen. Kein „Adblocker ausmachen mimimi“-Betteln
Kategorien
In eigener Sache Malware

Ich würde ja gerne ausführlicher Malware zerlegen, aber…

das gibt es ein Problem: Gerne würde ich auch genau auf Tarntechniken eingehen. Solche Ausführungen sind allerdings ein zweischneidiges Schwert. Zum Einen dient es der Aufklärung und Information, könnte aber theoretisch als Blaupause genutzt werden, um selbst Malware zu entwickeln. Und ich möchte nicht, dass ich quasi Tutorials zum Malwarebauen bereitstelle. Daher werden Artikel zu diesem Thema auch weiterhin nur Ausschnitte aus den Codes zeigen und auch nicht alle Tarntechniken behandeln. Ich werde trotzdem versuchen, diese Artikel so interessant wie möglich zu gestalten, aber ich muss mich leider an manchen Stellen allgemein halten, um keine Anleitung zu bieten.

Man kann jetzt das Argument nennen, man benötigt ja ohnehin gewisse Kenntnisse, um überhaupt solchen Code zu verstehen. Ja und nein. Skriptkiddies kopieren ja sowieso nur Wild herum und da geht es weniger um Verständnis. Würde ich z. B. auf Tarntechniken eingehen und deren schematischen Aufbau erklären, so würde das möglicherweise schon ausreichen.

Übetreibe ich? Mich würde Deine Meinung hierzu interessieren.

Bild: https://stocksnap.io/photo/D6BZSQ2NM2

Kategorien
Distrochooser In eigener Sache Linux Open Source Projekte

Distrochooser 100k

Gestern um 11:23:53 hat der Distrochooser den 100000. Test geliefert. Damit hat es 1 Jahr und 3 Monate gedauert, um das Ziel von 100000 Tests zu erreichen.

logo

Kategorien
Distrochooser In eigener Sache Open Source Projekte

Zwischenstand: Distrochooser 3.0

Der Distrochooser 3 befindet sich in aktiver Entwicklung. Ich möchte in diesem Beitrag über den aktuellen Stand informieren.

Änderungen der Ergebnisfindung

Die wohl größte Änderung: Der neue Distrochooser basiert auf Schlüsselwörtern und nicht mehr auf konkreten Antwort<>Distribution-Zuordnungen. Dadurch erhoffe ich mir, besser zwischen Distributionen unterscheiden zu können. Gleichzeitig ermöglicht dieser Ansatz, einfacher bestimmte Antworten zu gewichten. Hierfür ist neben dem Fragentitel ein Sternsymbol abgebildet.

Die Möglichkeit, Fragen zu gewichten, bringt eine Differenz in die Ergebnisse. Ein Beispiel:

Ubuntu, Debian und OpenSuse sind in der Ergebnismenge mit gleicher Punktzahl enthalten. Gewichtet der Benutzer die Frage, ob er kostenpflichtigen Support haben möchte schwerer, so wird die Frage mehr gewichtet und OpenSuse erhält mehr Punkte, wenn der Benutzer entsprechend geantwortet hat.

Negierte Zuordnungen

Neu sind „negierte Zuordnungen“. Noch ein Beispiel:

Regulär haben Distributionen Schlüsselwörter. Z. B. hat Ubuntu unter anderem den Tag hdd-install aufgrund der Tatsache, dass man es auf der Festplatte installiert.

Als „negierte Zuordnung“ hat Ubuntu unter anderem rescue (Einsatz zur Datenrettung).

Wählt also der Benutzer im Verlauf des Tests die Verwendung zur Datenrettung aus, so wird er nicht Ubuntu erhalten. Dadurch ergibt sich die Tatsache, dass auch „0-Distributionen-Ergebnisse“ geliefert werden können. Das sind dann Ergebnisse, die einfach nicht möglich sind. Oder wie soll ich ein Linux auf der Festplatte installieren, dass ich zur Datenrettung einsetzen will?

Und bevor jetzt wieder einer schreit: Der Distrochooser sieht nach wie vor aus der Perspektive eines Anfängers. Exotische Linux-Konstellationen, wie man sie nur von geübten Nutzern erwarten kann, werden weiterhin nicht berücksichtigt.

Ich arbeite noch an einer Anzeigeform, welche die Ergebnisfindung textbasiert oder grafisch aufbereitet. Diese Aufbereitung wird sich weniger auf konkrete Fragen als mehr auf die Gesamtheit der gegebenen Antworten beziehen.

Tief unter der Haube

Im LDC 2 war jQuery die treibende Kraft. Im LDC 3 spielt jQuery nur noch eine Nebenrolle. Der neue Distrochooser basiert auf vue.js, was einen deutlich moderneren Ansatz ermöglicht und den Frontend-Code ausdünnt.

UX

Ich vermeide in der neuen Version die Verwendung von Modal’s (also den aufploppendem Fenster über dem aktuellen Seiteninhalt), weil diese gerade auf Mobilgeräten immer mal wieder Probleme gemacht haben.

Die Ergebnisse werden nun am Fuße der Seite dargestellt. Mit einem Klick auf „Auswerten“ in der rechten Box springt man automatisch dort hin. Alternativ kann man auch direkt auf den Reiter „Ergebnis“ klicken.

UI (Mobil)

Auf Mobilgeräten konzentriert sich der neue Distrochooser auf die Fragen. Die rechte Box wird auf Mobilgeräten nicht mehr angezeigt, die Auswertung wird automatisch vorgenommen, sobald man auf den „Ergebnis“-Reiter am Fuße der Seite klickt.

Feedback & Social

Ich hatte bisher das Gefühl, dass dem Distrochooser eine direkte Möglichkeit des Feedbacks fehlte. Daher ist es nun möglich, neben der Angabe von Sternen zur Bewertung des Ergebnisses auch noch einen kurzen Kommentar anzugeben.

ergebnis_kommentare

Teilt man ein Ergebnis, so wird nicht mehr die Ergebnismatrix mit einer ellenlangen URL, sondern der Test direkt geteilt. So wird aus

http://distrochooser.de/?r=l&answers=1,2,3,4,5,6,7,8,9,10

ein kürzerer Link mit einem Parameter test.

http://distrochooser.de/?test=12345

Die Funktion bleibt die gleiche. Bestehende Tests werden nicht mehr verändert. Wird in einem über einen test=xy-Link aufgerufenen Test eine Frage verändert, wird daraus ein neuer Test, was daran zu erkennen ist, dass der Teilen-Link sich verändert.

Die Möglichkeit, das Ergebnis direkt in Sozialen Netzwerken zu teilen, ist weiterhin vorhanden, und zwar für folgende Netzwerke:

  • Twitter
  • Facebook
  • Google-Plus

Entfernt wurde der mailto– Link zum Teilen per Email. Ebenfalls entfernt wurde der Teilen-Button Links oben. Dieser war redundant zu den Buttons im Ergebnis.

Testversion?

Es gibt zwar eine Testversion, aber diese ist nicht öffentlich. Die neue Matrix ist noch nicht fertig, was dazu führt, dass noch grottenfalsche Ergebnisse geliefert werden. Erst, wenn die Matrix fertig ist, kann ich die Testversion öffentlich machen. Darüber werde ich zu einem geeigneten Zeitpunkt informieren.

Kategorien
Hitchhike In eigener Sache Projekte

Announcing Hitchhike 0.4 ‚Almighty Bob‘

Meine Blogging-Engine Hitchhike wird in Kürze Version 0.4 erreichen.

Was gibts neues?

Im Gegensatz zu vorhergehenden Versionen wird 0.4 von GitHub aus installierbar sein. Auch wenn der Sourcecode dann nach 1 Jahr endlich öffentlich ist, bleibt Hitchhike weiterhin im Alpha-Stadium. Ich denke, über die Gefahren beim Einsatz eine Alpha-Version muss ich nicht mehr sprechen.

Version 0.4 wird den Beinamen „Almighty Bob“ tragen. Alle „größeren“ Versionen, also sowohl Minor- als auch Major, werden eigene Codenamen bekommen.

Die Codenamen beziehen sich auf Nebencharaktere aus The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy. Patchversionen werden keine eigenen Namen tragen.

Rein technisch halten sich die Änderungen bei 0.4 in Grenzen. Hauptpunkt ist die bereits erwähnte Veröffentlichung des Sourcecodes zusammen mit dem definieren der Lizenz.

Apropos Lizenz. Der Kern von Hitchhike ab Version 0.4 unterliegt den Bedingungen der GNU Affero General Public License v3. Weitere Teile, wie Units, Themes etc. unterliegen ihren eigenen Lizenzbedingungen und sind daher nicht Teil dieses Lizenzbereichs.

Es sei erwähnt, dass…

Es wird eine öffentliche Paketsuche als Website geben, bei der man im Stil von packagecontrol.io und Co. auch die Pakete suchen kann. Dieses Webangebot ist bewusst einfach gehalten und orientiert sich am Manifest.

Bild: https://stocksnap.io/photo/APJFUAE4M5

Kategorien
Distrochooser In eigener Sache Open Source Projekte

State of the Distrochooser

Der Distrochooser liegt aktuell bei etwas über 80000 gemachten Tests und über 100000 Clicks. Diese Werte wurden in einem Jahr erreicht. Für mich ein Anlass, über den aktuellen Stand der Dinge zu berichten. Keine Angst, es folgt keine Statistikorgie.

Der Distrochooser 3

Der Distrochooser 3 ist nach wie vor in Arbeit. Man hört nur nicht viel darüber, weil ich vor allem daran bin, die neue Ergebnisberechnung zu entwickeln. Das ist ein eher leiser Prozess.

Der neue Distrochooser gleicht dem Distrochooser 2 äußerlich sehr, aber hat eine andere Ergebnisfindung eingebaut. Ziel ist, Distributionen anhand von Kriterien mit den Kriterien der gegebenen Antworten zuzuordnen. Ziel ist es, den Hauptkritikpunkt über den Distrochooser etwas zu entschärfen.

Ein Beispiel: Der Benutzer gibt die Antwort „Es soll einfach zu bedienen sein“. Die Antwort ist mit dem Kriterium „Benutzerfreundlichkeit“ verknüpft. Bei der Auswahl Distribution wird anschließend nicht Antwort X auf Distribution Y starr zugeordnet (wie bisher), sondern über die Tags ermittelt, welche Distribution „am besten liegt“, d. h. mit den gegebenen Tags am weitesten übereinstimmt:

Eine Distribution wird auf den Kriterien Gewichtungen haben, damit die Distributionen besser differenziert werden können bzw. die Ergebnisse naturgemäß sich weiter voneinandere entfernen.

Ubuntu wird dann beim Kriterium Benutzerfreundlichkeit einen gewichteteren Wert haben als jetzt z. B. Gentoo. Und bevor jetzt jemand mir Distrobashing vorwirft: Wir reden hier immer noch aus Sicht von Anfängern.

Wird das Kriterium „Benutzerfreundlichkeit“ über die Antworten indirekt durch den Benutzer schwerer gewichtet, kann dies bei der Ergebnisfindung dann auch beachtet werden. Das ist momentan aufgrund der starren Zuordnung nicht möglich.

Das Ziel dieses neuen Wegs ist, mehr zwischen schwarz und weiß unterscheiden zu können und dem Distrochooser zu ermöglichen, besser mit unklaren Ergebnissen umzugehen, was wie bereits erwähnt der Hauptkritikpunkt ist.

Der Distrochooser 3 wird in die Zielgerade gehen, wenn der Vorgänger 100 000 Tests erreicht hat. Aktuell werden pro Monat etwa 4000 Tests gemacht. Also kann man in etwa einem halben Jahr mit der neuen Version des Distrochoosers rechnen. Wenn mehr Tests gemacht werden, entsprechend schneller. Dann wird der neue Distrochooser, wie zuvor beim Distrochooser 2, zunächst in eine Beta gehen und dann zeitnah den Distrochooser 2 komplett ersetzen.

Der neue Distrochooser wird dem alten, wie bereits erwähnt, äußerlich stark ähneln. Ziel der neuen Version ist nicht, wieder was komplett neues aufzubauen, sondern den etablierten Distrochooser um eine bessere Logik zu erweitern.

Thank you

Ich möchte mich an dieser Stelle bei denen bedanken, die den Distrochooser in Foren, Blogs, Webseiten in Diskussionen einbringen und so die Bekanntheit weiter steigern. Danke dafür !

Die Tatsache, dass es in (Online-) Zeitungen Artikel über Linux gibt und Leser von sich aus dort den Distrochooser in Kommentaren erwähnen, signalisiert mir, dass der Distrochooser die Arbeit wert ist und seinen Dienst tut. Sonst würden Leser das nicht tun. Es gibt sogar Artikel, wo der Distrochooser im Artikel selbst vorkommt, z. B. in einem Artikel vom Handelsblatt oder der Sächsischen Zeitung.

Kategorien
In eigener Sache

Fury’s Blog wird 4 Jahre alt

Am Wochenende jährte sich der erste Beitrag auf meinem Blog zum 4. Mal. Ein (jährliches) Fazit.

Rückblick

Rückblickend gab es in den vergangenen Jahren viele interessante Diskussionen, aber auch viel Getrolle. Leider gab es zunehmend mehr SPAM und mehr ungewünschte Bots, die mich immer wieder dazu gezwungen haben, Maßnahmen zu ergreifen. Aber gut, dass ist das „Grundrauschen“ des Netzes.

Technik

Das erste Ziel meines letzten Ausblicks hat sich schon erfüllt, ich bin weg von WordPress und auf Hitchhike umgestiegen. Allerdings kann man alte Artikel nach wie vor in WordPress lesen.

Anders als bei anderen meiner Projekten mache ich bei Hitchhike direktes Dogfooding (= „das eigene Produkt nutzen“). Damit will ich wichtige Erkenntnisse für die finale Version sammeln. Aktuell ist Hitchhike in Version 0.3a in einer geschlossenen Alpha, für die man sich aber immer noch „bewerben“ kann.

Aufgrund des Stadiums von Hitchhike liegt es in der Natur der Sache, dass sich diverse Details noch ändern könnten und werden. Außerdem wird es Fehlfunktionen geben. Auch das liegt in der Natur der Sache.

Ausblick

Mein Ziel ist es außerdem, wieder mehr Beiträge zu schreiben, bei denen es um mein Hauptthema geht: Linux. Aber ich will zukünftig auch andere Dinge ansprechen, vielleicht auch „Offline-Zeugs“. Themenvorschläge nehme ich gerne entgegen, leider gibt es noch kein „Tipp senden“-Formular, aber das kommt vielleicht noch.

Bild: https://stocksnap.io/photo/WHWZKYQSDR

Kategorien
In eigener Sache

Umzug!

Ich wechsle ja bekanntermaßen mein CMS für meinen Blog. Heute habe ich meinen Umzug von WordPress auf Hitchhike weiter fortgesetzt:

  • Die Startseite von 0fury.de leitet auf 0fury.de/blog weiter
  • Der Feed von 0fury.de/feed/ leitet auf 0fury.de/blog/?/feed/ weiter
  • Der Feed von 0fury.de/feed/kategorie/ leitet auf 0fury.de/blog/?feed/kategorie/ weiter

Alte Artikel werden nicht weitergeleitet und werden auf der alten Version weiter lesbar sein.

Ich führe alle diese Maßnahmen durch, um möglichst vielen Lesern Unannehmlichkeiten durch neue Feed-Adressen zu ersparen. Allerdings weiß ich nicht, wie viele Feed-Reader mit 301 Moved permanently klar kommen.

Damit sollte der Umzug zunächst durch sein. Irgendwann wird die alte WordPress-Installation komplett verschwinden.

Ich würde mich daher über Feedback freuen, ob Dein Feedreader den Umzug verarbeiten kann. Danke :)!

Bild: https://stocksnap.io/photo/LP0YFILDDJ