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WordPress Beine machen

WordPress ist eine nicht gerade kleine Software. Deshalb kann es durchaus vorkommen, dass das Laden von Artikel viel Zeit in Anspruch nimmt. Das ist nicht nur nervig, sondern auch unvorteilhaft für das Suchmaschinenranking. Man kann aber etwas dagegen tun: Caches.

Zunächst einmal ist es wichtig, eine PHP-Version mit Caching einzusetzen. Ab PHP 5.5 wurde OPCache per Default mitgeliefert. PHP 7 ist gegenüber PHP 5 aufgeräumt wurden, was es zusätzlich flotter macht.

Als zweiten Punkt sollte man Caching von WordPress selbst ins Auge fassen. Es gibt etliche Plugins in WordPress‘ Plugin-Directory, die man benutzen kann. Das beliebte W3 Total Cache ist übrigens mit WordPress 4.7.1 nicht mehr kompatibel. Update: Dieser Effekt betrifft scheinbar nicht alle WordPress-Installationen bzw. PHP-Konfigurationen.

Ich benutze daher WP Super Cache, was auch für Laien recht einfach zu benutzen ist, weil es diverse Einstellungen als empfohlen markiert. Daran kann man sich beim Einstellen orientieren.

Wenn man diesen Schritten folgt, baut WordPress die Seiten und Artikel schon ein gutes Stück schneller auf. Aber mitunter noch ausbaufähig. Eine weitere Möglichkeit ist ein auf Redis basierender Cache wie Redis Cache. Redis ist eine NoSQL-Datenbank mit einfacher Key-Value-Struktur.

In meinem Falle hat dieses Plugin den Seitenaufbau nochmals spürbar beschleunigt. Man verbindet das Plugin in den Einstellungen mit dem Redis Server (was z. B. über einen Unix-Socket läuft) und anschließend cached WordPress auch über Redis, was sich (zumindest in meinem Fall) fast schon deutlicher als die vorherigen Schritte bemerkbar gemacht hat. Nachteil hier ist eben nur, dass man sich um einen Redis-Server kümmern muss. Wenn man auf dem Webserver nur noch begrenzt Ressource frei hat, sollte man auf diese Maßnahme eher verzichten.

tl;dr

  • Benutze PHP 7 oder eine PHP Version mit Opcache
  • Benutze Caching Plugins wie WP Super Cache
  • Benutze Redis Cache, falls möglich (benötigt zusätzlichen Redis-Server)