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Android Firefox Kurztipp Open Source

Firefox OS: Experimenteller Launcher für Android verfügbar

Firefox OS ist ein relativ junges Betriebssystem für Smartphones, das vor allem auf einer Reihe günstigerer Geräte verfügbar ist. Die Kernidee hinter Firefox OS ist, dass Apps und große Teile des Systems auf Webtechnologien basieren.

Leider ist die Bandbreite der Geräte, die von Haus aus mit Firefox OS ausgestattet werden, noch sehr überschaubar. Es gibt zwar bereits einige Custom ROMS für einige weitere Geräte (z. B. Nexus), aber diese sind wie immer auch mit dem Risiko verbunden, das Handy in einen Ziegelstein ( „bricken“) zu verwandeln.

Bereits vor einiger Zeit wurde ein experimenteller Launcher für Android präsentiert, der die Benutzeroberfläche von Firefox OS zur Verfügung stellte. Dieser Launcher war jedoch recht instabil und war daher auch als sehr experimentell zu bezeichnen. Auf Basis von Firefox OS 2.5 gibt es nun die Möglichkeit, einen weiterhin experimentellen, aber immerhin offiziellen Launcher für Android zu testen. Der Launcher stellt nicht das komplette Android um, aber bietet in Form des Launchers die Möglichkeit, mal in Firefox OS „hinein zu schnuppern“.

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Auf meinem Gerät (Moto G, 1st Gen) lief diese Version des Launchers etwas schneller als die damals noch inoffizielle Variante, jedoch weiterhin noch nicht 100% flüssig. Das ist für einen experimentellen Launcher aber auch in Ordnung.

Außerdem stehen nicht alle Features des Android-Systems darunter zur Verfügung. z. B. ist die Benachrichtigungsleiste leer, obwohl Benachrichtigungen vorhanden sind.

Der Launcher von Firefox OS 2.5 Developer Preview für Android bietet auf jeden Fall eine einfache Variante, das „Look and Feel“ von Firefox OS auf dem eigenen Gerät zu testen, ohne das Gerät direkt mit Firefox OS installieren zu müssen.

Der Launcher ist als APK-Datei unter https://www.mozilla.org/en-US/firefox/os/2.5/ zu finden. – – – – – –

Quelle: https://www.mozilla.org/en-US/firefox/os/2.5/

_Firefox Logo: Firefox OS Press Kit (https://assets.mozilla.org/portal/assets/#asset/18_4)

Beitragsbild: https://blog.mozilla.org/press-de/medienbibliothek/produkt-screenshots/

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Android Kommentar

Android Updates oder ich warte und warte und warte…

Momentan gibt es in der Android-Welt ja wieder eine Welle von Updates, die Android 5.0 „Lollipop“ mitbringen. Wie üblich werden die Updates in Phasen verteilt, was meiner Meinung nach für den Normaluser okay ist, aber für den Rest einfach nur nervig ist.

Das ist ein Kommentar. Sarkasmus nicht ausgeschlossen.

Warum wird das überhaupt so gemacht? Einfache Antwort: Damit lässt sich herausfinden, ob ein Update funktioniert – oder eben nicht. Bei Letzterem ist es so nicht ganz so verheerend, wenn nur eine kleine Gruppe sich das Smartphone gebricked hat. Man könnte ja hier vom Bananenprinzip sprechen, aber das Fass lass‘ ich mal zu. > Gebricked -> Gerät ist eigentlich nur noch ein Backstein, Wiederherstellung notwendig, teils auch nicht möglich.

Informationspolitik: Setzen, 6! Um Informationen zu kommenden Updates zu finden, kann man sich eigentlich auf nichts verlassen. Häufig gibt es nur schwammige Informationen zum Releasetermin und/ oder man kann sich nur auf angebliche Informationen „aus Insiderkreisen“ stützen. Fakeinformationen will ich jetzt hier gar nicht weiter ansprechen. Häufig haben da auch noch Provider ihre Finger im Spiel, was den ganzen Prozess nicht gerade beschleunigt. Ich frage mich, warum das so ist? Es ist doch einfach nur ein Update und kein supergeheimes neues Produkt.

Google machts besser Google macht diesen Update-Prozess weniger lahm. Wer will (und wer die notwendigen Kenntnisse hat), kann sich die Images, die auch per OTA verteilt werden, auf der Google-Nexus-Seite herunterladen und per Hand flashen. Wer kein Nexus-Gerät hat, muss entweder auf das Update per OTA warten oder sich, falls vorhanden, ein Image flashen, das in Foren, wie z. B. bei XDA-Developers veröffentlicht wurde.

OTA-Updates aus einschlägigen Foren – Ich weiss ja nicht… Manchmal tauchen bei einschlägigen Foren, wie XDA-Developers, Images auf, die dem OTA-Image entsprechen sollen. Ich habe für mein Gerät (Moto G, 1st Gen) dort z. B. auch ein Image gefunden, dass ich aber aus folgenden Gründen nicht draufspielen werde: – Wer sagt mir, dass dieses Image nicht nachträglich modifiziert wurde?

  • Wer sagt mir, dass dieses Image auch auf meinem Gerät 100% funktioniert?
  • Wie komme ich im Notfall wieder zurück? Gibt es Stock-Images?Der zweite Fall kann oft nicht mal so leicht beantwortet werden. Von vielen Smartphones gibt es etliche Versionen, Editionen, z. B. auch noch länderspezifische Varianten. Diese sind nicht immer mit einander kompatibel. Und manchmal gehen Informationen auch verloren, sodass man sich vielleicht eine inkompatible Version auf das Gerät spielen könnte. > Das ist keine Kritik an XDA-Developers! Es ist nur eine Kritik daran, dass die Images z. T. auf dubiosen Wegen ihren Platz im Netz gefunden haben.

    Nicht zuletzt gibt es auch die Gefahr, sich das Smartphone kurzfristig (oder auch langfristig) zu bricken. Die Zeit, die man anschließend zur Wiederherstellung aufwenden muss, hätte man sich dann auch sparen können.

Ausweg Custom Rom? Manchmal gibt es auch noch den Weg, sich eine Custom Rom aufzuspielen. Inoffizielle/ nightly Builds gibt es zwar häufig schon vor dem Release der Herstellerversion, aber es handelt sich dabei häufig noch um unstabile Versionen. Man kann damit Glück haben, aber auch nicht. Fazit Ist man nicht gerade experimentierfreudig ist man gezwungen, die Updates abzuwarten. Meistens geht das ja noch. Ärgerlich ist es nur, wenn das nächste Update Bugfixes mitbringt, die vorhandene und z. T. nervige Fehler beheben sollen, während man die Zwischenzeit irgendwie mit den Fehlern auskommen muss. Und die Moral von der Geschicht: Update haste oder nicht.