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Warum Standardpasswörter so gefährlich sind

Immer wieder gibt es im Internet große und kleine Attacken, bei denen tausende Systeme für einen Angriff auf eine Zielinfrastruktur missbraucht werden. Einer der Gründe sind lasche Passwörter oder Standardpasswörter, die auf etlichen Geräten gleich sind.

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Neuer Raspberry Pi ist da: Der Raspberry Pi 2!

Heute wurde ein neues Modell des Raspberry’s präsentiert, bei dem man endlich von einem Nachfolger des klassischen Modell B sprechen kann.

 

Quelle: http://www.raspberrypi.org/raspberry-pi-2-on-sale/

Spezifikationen

  • 900 Mhz Quad-Core ARMv7 Prozessor (~ 6 fache Leistung !)
  • 1 GB Arbeitsspeicher

    Laut der RaspberryPi-Stiftung ist der neue Raspberry kompatibel mit den bisherigen Modellen.Jedoch benötigt man ein aktualisiertes Images des NOOBS-Installers bzw. von Raspbian, welche die notwendigen Module zur Verwendung des Prozessors (ARMv7 anstelle von ARMv6) mitbringen. Beide gibt es wie gewohnt auf der Downloadseite. Interessant: Es gibt auch ein Ubuntu Core Image. Vielleicht ist das für den ein oder anderen Benutzer eine alternative zu Raspbian und Co. Die Stromversorgung läuft wie bisher über einen 5V Micro-USB-Adapter, das Gerät verfügt wie die Vorgängerversionen unter anderem über USB, 100 MBit-Ethernet, HDMI und GPIO-Ports.

  • Windows 10 Ich bin bekanntlich kein Windows-Freund, aber sollte erwähnen, dass (eine wohl angepasste) Version von Windows 10 auf diesem Modell läuft. Weitere Informationen gibt es auf einer eigenen Microsoft-Seite für den Raspberry. Ob das so viel Sinn macht, ist jedem selbst überlassen ;).
  • Preis & Beschaffung Der Raspberry PI 2 ist nicht teurer als das bisherige Modell (35 Dollar) und ist bei den gängigen Händlern (element 14, RS Components). Bestimmt haben auch bald in Deutschland ansässige Händler das Gerät in ihrem Sortiment. Korrektur: Reichelt hat den Raspberry bereits im Sortiment (Danke an @derXilef für den Hinweis). Auch andere deutschsprachige Händler sollen das Gerät bereits im Sortiment haben. Weitere Infos zum neuen Raspberry gibt es hier (Achtung, die Seite hat gerade etwas mit Lastproblemen zu kämpfen, Stand 18:58).
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Hardware Linux Raspberry Server

Intel NUC – Mein Nachfolger für den Raspberry

Ich habe bisher für meine Zwecke einen Raspberry Pi, Model B (UK Edition, 256 MB) verwendet, was in den meisten Fällen ausgereicht hat. Haupteinsatzgebiet war die Verwendung als Entwicklungsplattform für Redundancy 2. Der Raspberry eignet sich gut zum Experimentieren – sobald jedoch mehrere Dienste im Spiel sind hört der Spaß auf. Verwendet man z. B. einen LAMP-Stack (klassischer Webserver+Datenbank), so werden die Ressourcen schnell knapp. Da ich gerne auch „nebenher“ noch andere Dienste einsetzen will, erreichte ich häufig einen Flaschenhals, der mich dazu zwang, andere Dienste abzuschalten. Daher habe ich mich dazu entschieden, mir eine stärkere Alternative zum Raspberry zuzulegen, der folgende Punkte erfüllt:

  • Deutlich mehr RAM für parallel laufende Serverdienste
  • Geräuschloser bzw. geräuscharmer Betrieb
  • Geringer Stromverbrauch
  • Mehr Leistung hinsichtlich der CPUNach etwas suchen bin ich auf so genannte NUC’s gestoßen, den ich auch nun im Einsatz habe. Was ist ein NUC? NUC steht für next unit of computing und umfasst eine ganze Reihe Barebones von Intel. Ein Barebone ist ein Rechner, der wie in diesem Falle ohne Arbeitsspeicher und Festplatte ausgeliefert wird. Dabei gibt es verschiedene Varianten, die vom Celeron bis hin zu einem i5-Prozessor gehen. Ich habe mich für einen DN2820FYKH entschieden, da dieser meine Ansprüche voll erfüllen kann. Im Gerät arbeitet ein Intel® Celeron® Prozessor N2820, der bis zu 2,4 Gigaherz taktet. Es ist ein Slot für eine 2,5 Zoll Festplatte vorhanden. Arbeitsspeicher kann in Form einer DDR3L SODIMM Bank eingesetzt werden. Ich verwende folgende Komponenten in meinem System: – 1 x NUC DN2820FYKH
  • 1 x Crucial CT51264BF160B Arbeitsspeicher 4GB (1600MHz, CL11, 204-polig) DDR3-RAM
  • 1 x Kingston SSDNow V300 interne SSD-Festplatte 60GB

Ganz wichtig: Der Arbeitsspeicher muss 1,35 V verwenden. 1,5 V-Bänke funktionieren nicht. Warum ein NUC und nicht Banana PI etc.? Nun ja, ich hatte hier mehrere Beweggründe für die Verwendung eines NUC: – x86-Architektur

  • Erweiterbarkeit in RAM und HDD/ SSD
  • USB 3.0 Slot
  • WLAN-Modul im Lieferumfang enthaltenVieler der Einplatinencomputer (Raspberry Pi, Banana Pi, Beaglebone etc.) sind tolle Geräte, eignen sich aber primär für einen Einsatz für eine große Aufgabe (z. B. Webserver für Cloud-Gedöns, wie Redundancy oder ownCloud), sind aber schnell total ausgelastet, wenn mehrere Serverdienste parallel laufen sollen. Da diese Geräte alle auf ARMv7/ ARMv6 setzen, ist die Auswahl an Paketen zwar groß, aber dennoch stehen nicht alle Pakete zur Verfügung. Mir reicht in der Regel eine Verbindung über WLAN. Im NUC ist bereits eine WLAN-Karte enthalten, was für mich in der Regel ausreichend ist. Mein NUC im Betrieb BIOS-Update ist Pflicht. Das BIOS des NUC ist – wie zu erwarten – nicht immer aktuell. Daher ist ein Update nötig, da es sonst zu Bootproblemen (gerade über USB) kommen kann. Auf der Downloadseite von Intel (Achtung, Modell beachten!) kann man sich die nötigen Dateien (*.bin) herunterladen und auf einen USB-Stick kopieren. Die weiteren Schritte sind selbsterklärend. Je nach Einstellungen des BIOS ist es notwendig, die Secure Boot Funktionalitäten zu deaktivieren, da sonst ein Linux nicht booten kann! Lüftereinstellungen ändern Mit den Standardeinstellungen ist der NUC deutlich hörbar. Ich habe diese Einstellungen etwas heruntergestellt, sodass der Lüfter nicht mehr so schnell dreht und entsprechend leiser wird. Die Temperatur hat sich in meinem Falle bei eingependelt, was an für sich in Ordnung ist. Betriebssystemwahl Ursprünglich wollte ich – als alter Arch/ Manjaro Fan – Arch benutzen. Ich habe mich jedoch letzten Endes für Debian Wheezy entschieden. Schließlich setze ich das Gerät für Serverzwecke ein und möchte dementsprechend ein stabiles System. Natürlich wären auch Betriebssysteme wie Ubuntu Server, SuSe, CentOS etc. denkbar. CentOS hatte bei mir nicht gebootet, wofür höchstwahrscheinlich das damals noch nicht aktuelle BIOS verantwortlich war. WLAN verwenden Das WLAN-Modul funktioniert mit dem iwlwifi-Treiber problemlos. Dieser Treiber funktioniert erst mit Kernel 3.12 (oder höher). Für dessen Einsatz kann ein Kernel von wheezy-backports verwendet werden, da Debian von Haus aus nur Kernel 3.2 mitbringt. In meinem Falle setze Kernel 3.16.0-0.bpo.4-amd64 ein. Man kann natürlich auch den Kernel selbst kompilieren, wenn man das möchte. Der Backport tut es aber auch. Tipp: Ich verwende Munin, um u. a. die Systemtemperatur zu ermitteln. Munin kann auch per Mail informieren, wenn vorher definierte kritische Werte erreicht werden sollten. Im Falle der Temperatur finde ich das durchaus sinnvoll. sensors_temp-week

Einsatzgebiete Ich benutze den NUC, wie ursprünglich vorgesehen für mehrere Zwecke – LAMP-Stack (PHP5.5, MySQL, Nginx)

  • MongoDB
  • VirtualBox-Headless (ein „leichtes“ Gastsystem funktioniert)
  • Monitoring-Server (Munin)

 

Mein Fazit

Der NUC ist für mich ein sinnvoller Fortschritt vom Raspberry Pi aus gesehen. Es eignet sich für all diejenigen, die mehr Leistung und/ oder x86-Pakete brauchen. Zwar ist der Preis im Vergleich zu einem Raspberry recht hoch ( € für Celeron N2820 + 4 GB RAM + 60 GB SSD), dafür hat man deutlich mehr Leistung zur Verfügung. Trotz des Celeron-Chips, der auch in Notebooks zum Einsatz kommt, habe ich auf dem Gerät mit VirtualBox erfolgreich eine virtuelle Maschine installieren können. Nicht besonders schnell, aber es geht 😉 ! Außerdem stehen genügend Ressourcen zur Verfügung, um noch weitere Dienste/ Experimente auf dem System auszuprobieren.

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Linux News Raspberry

Raspberry Pi: Neues Modell angekündigt (für Normalos)

Die Raspberry Pi Foundation hat heute ein neues Modell des Raspberry Pi Kleinstcomputers vorgestellt. Das neue Modell „B+“ stellt dabei keinen „Raspberry Pi 2“ dar, sondern eher eine Weiterentwicklung des bisherigen B-Modells. Das neue Modell bringt folgende Verbesserungen mit:

  • Mehr GPIO-Ports, nun 40 anstelle 26.
  • Nun 4 USB 2.0 Ports verfügbar
  • Booten nun über eine micro SD-Karte
  • Der Stromverbrauch wurde um 0,5 – 1 Watt reduziert
  • Die Audioausgabe wurde verbessert
  • Der Formfaktor wurde verbessert, insgesamt hat der Raspberry Pi nun weniger hervorstehende Komponenten (yay!).
  • Der bisherigige FBAS-Ausgang für das Fernsehsignal wurde entfernt

    Im Gegensatz zum Raspberry Pi Compute Module orientiert sich der Raspberry Pi B+ an die bisherige Zielgruppe und soll zu einem Preis von 35 $ erhältlich sein. Wann der Raspberry B+ auch über deutsche Händler erhältlich ist, ist noch nicht bekannt. Laut Blog der Raspberry Pi Foundation ist der Pi bereits ab heute bei element14 und RS erhältlich. Das bisherige „Spitzenmodell“, der Raspberry Pi Model B, wird weiterhin erhältlich sein. Ich bin gespannt, wann der neue Raspberry Pi auch ohne weiteres über deutsche Händler erhältlich sein wird. Ich denke, dass wird nicht all zu lange dauern. Nähere Informationen (und Bilder) sind auf dem Blog der Raspberry Pi Foundation zu finden. Hierzu empfehle ich auch ein Video, in dem der neue Raspberry vorgestellt wird. – – – – – –

    Quelle: http://www.raspberrypi.org/introducing-raspberry-pi-model-b-plus/ Information über fehlenden FBAS-Ausgang ergänzt.