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Malware _

Bewerbungen aus der Hölle

Heute mal wieder etwas aus der Rubrik Malware. Vor kurzem trudelte in das Hackerbit-Postfach eine angebliche Bewerbung eines Herrn Schulz.

http://img.0fury.de/9e4f5fa0bde5498379de0c939b5c802f.png

Im Anhang begrüßen mich das Bewerbungsfoto eines jungen Mannes sowie die angeblichen Bewerbungsunterlagen in einem Zipfile. Ein Grund, mir diese Bewerbung mal genauer zu betrachten.

Wie immer gilt: Ich mache das in einer isolierten Umgebung. Nicht nachmachen.

Was ist im Anhang?

Im Zipfile begrüßen mich Bewerbung und Lebenslauf – allerdings als *.pdf.js. Somit ist der letzte Zweifel beseitigt – es ist definitiv keine fehlgeleitete Bewerbung – es ist Malware mit zwei Droppern.

http://img.0fury.de/337c0f7d36ff6e2e913dc104d1242e58.png

Die Erkennungsraten der Virenscanner sind noch relativ gering, der Dropper ist noch recht neu. Aber das es sich um den Dropper von Locky o. ä. handeln könnte, ist klar.

http://img.0fury.de/110e81d2090c5d9adf5dc7a04ef0f7d6.png

Werfen wir also einen Blick in die Dateien. Der große Buchstabensalat ist keineswegs nutzlos: Es ist das Payload als eine Art Blob kodiert, damit man den Zweck als solches nicht erkennt. Beide Dateien haben den gleichen Aufbau und höchstwahrscheinlich auch den gleichen Zielserver. Daher beschränke ich mir auf die Analyse einer Datei, dem angeblichen Lebenslauf.

http://img.0fury.de/e3c015455154a67f77fc216485d4a81d.png

Wie erwartet läd das Programm eine angebliche Bilddatei (server.tw/head.jpg) herunter und legt sie unter %TEMP% unter einem zufällig generierten Namen ab. Der Dateiname hat 9 Zeichen und keine Erweiterung. Die Datei wird von einem in Russland gehosteten, mit einer Top-Level-Domain von Taiwan versehenen Server heruntergeladen. Auf dem Server läuft eine Installation von DirectAdmin.

http://img.0fury.de/94e5ea39e01c1f28747384ead39504f2.png

Der eigentliche Virus

In der Datei head.jpg versteckt sich kein Bild, sondern die Ransomware Cerber.

http://img.0fury.de/da205992fd189a76310ae1eaa94d77c2.png

Ursprung der Mail

Die Email wird unter martin.schulz.90[at]t-online.de verschickt. Allerdings kommt die Mail keineswegs von einem t-online-User, sondern wird von einem Server mit IP 144.76.x.x. verschickt. Der Server steht in Deutschland und ist seit 25.08.2016 auch in SPAM-Datenbanken aufgefallen. Der Server hat einen aktiven IIS 7.5-Webserver und läuft damit auf Windows.

Wer ist „Martin Schulz“?

Da die Email mit einem Bewerbungsfoto verschickt wurde (das ich an dieser Stelle nicht zeige) muss ja irgendwo eine Person zu dem Bild existieren. Über eine Reverse Image Search habe ich herausgefunden, dass das Bild von der Webseite eines Lübecker Fotostudios entnommen wurde. Das Bild wird sogar über LinkedIn, Xing und Co unter unterschiedlichem Namen verlinkt. Daher ist hier eher vom Missbrauch des Fotos als von Identitätsdiebstahl auszugehen. Der Martin Schulz ist höchstwahrscheinlich erfunden und entstammt aus einem Namensgenerator.

Zusammenfassung

Hinter der vermeintlichen Bewerbung steckt Cerber – und das gleich mehrfach. Die Qualität der Mail in Sachen Deutschkenntnisse ist überraschend gut, Ziel der Attacke sind offensichtlich Unternehmen in Deutschland bzw. deutsprachige Webseiten. Denn das Ziel hier war Hackerb.it, dass eine *.it-Domain hat. Zusammenfassend lässt sich sagen:

Zur Email

  • Die Email stammt nicht von einem t-online-Server
  • Die Email wird aus Deutschland versendet
  • Der Email-Server läuft auf Windows und ist nicht fertig konfiguriert
  • Das Bewerbungsfoto ist von einem Fotostudio gestohlen

Zum Malware-Server

Der Server, der den eigentlichen Virus bereithält wurde erst vor kurzem eingerichtet. Dadurch ergeben sich zwei mögliche Gründe:

  • Der Betreiber ist gleichzeitig der Malware-Verteiler
  • Der Betreiber hat seine Software nicht sauber konfiguriert und wurde gehackt

Wie schützt man sich nun vor so etwas? Eine gute Idee wäre hier auf jeden Fall, die Erweiterungen bei bekannten Dateiformaten hier anzuzeigen. Dann würde, neben dem falschen Icon, die Erweiterung *.pdf.js direkt auffallen. Zusätzlich sind Spamfilter im Mailserver definitiv eine Idee. SpamAssassin hatte bei der Mail einen Verdacht gemeldet. Zurecht.

Beitragsbild: https://stocksnap.io/photo/7ATM75G1EC

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Kurztipp _

Sicherheitslücken: CVSS

Wenn im Internet über Sicherheitslücken gesprochen wird, kommt oft auch der Begriff CVSS zur Sprache. CVSS steht für Common Vulnerability Scoring System.

Dabei handelt es sich um einen Industriestandard, mit dem Sicherheitslücken in Computersystemen einheitlich beschrieben werden können.

Es gibt bei CVSS mehrere Vektoren, die die Lücke aus verschiedenen Sichtweisen beschreiben sowie einen Schweregrad, der sich aus den Einzelvektoren ergibt.

Der Schweregrad reicht von 0,0 bis 10.

Beispiel Magento Lücke APPSEC-1420

Die Lücke APPSEC-1420, bekannt aus der „API der Hölle“ wird wie folgt bezeichnet

Unauthenticated remote code execution via API [CVSS:3.0/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:C/C:H/I:H/A:H]

Was bedeutet das?

Neben dem eigentlichen Vektor wird auch die Lücke selbst beschrieben. Häufig ist das relativ allgemein gehalten.

  • CVSS:3.0 – der CVSS-Standard zur Beschreibung der Lücke
  • AV:N – Der Angriffsvector (Attack Vector), wie die Sicherheitslücke ausgenutzt wird. Möglich sind hier Network, Adjacent (Teil des Netzwerkstacks), Local oder Physical.
  • ÀC:L – Wie komplex ist es, die Lücke auszunutzen? Hier sind die Werte Low oder High möglich.
  • PR:NPrivileges Required – Welche Rechte muss der Angreifer besitzen, um die Lücke auszunutzen. Möglich hier sind None, Low oder High.
  • UI:NUser Interaction – Muss ein User (nicht der Angreifer) Aktionen ausführen? Möglich sind None oder Required.
  • S:CScope – Werden nicht verwundbare Komponenten durch die Lücke betroffen? Möglich sind Uchanged oder Changed.
  • C:HConfidentiality – Wie Vertraulich sind die Daten, die von der Komponente verwaltet werden? Möglich hier sind None, Low oder High.
  • I:HIntegrity – Ist das System nach der erfolgreichen Attacke noch vertrauenswürdig oder wurde das System nachhaltig beschädigt? Möglich hier sind None, Low oder High.
  • À:HAvailability – Wie häufig anzutreffen sind die betroffenen Systeme? Möglich hier sind None, Low oder High.

Was sagt das für das Beispiel aus?

Die Lücke APPSEC-1420 lässt sich also über das Netzwerk ausnutzen, die Ausnutzung ist recht einfach, es werden keinerlei Berechtigungen benötigt, Benutzer müssen nicht mit dem Angreifer zur Ausführung interagieren, die Integrität des Systems wird beeinträchtigt, wichtige Daten können abgegriffen werden, es gibt viele betroffene Systeme. Somit ergibt sich ein desaströser Wert von 10,0. Aufgrund der Schwere liegt auch schon ein Update für Magento vor, das zeitnah eingespielt werden muss.


Bild: https://stocksnap.io/photo/C3B0D9188B

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Vermischtes

TL;DR Legal Wenn man sich mit Lizenzen auseinandersetzt ist der Überblick oft schwer. Dabei kann die Seite https://tldrlegal.com/ helfen. Auf der Seite kann man z. B. auch eine Suche mit Kriterien durchführen, was die Lizenz für Eigenschaften bringen soll. Hilft eventuell, sich bei der Auswahl einer geeigneten Lizenz zu orientieren. Man sollte dennoch sich den Lizenztext, denn man auch benutzen will, mal durchgelesen haben. 1337Code schreibt ein Text-Adventure snapshot7

Ein kleiner Eindruck des Text-Adventures von 1337Core Alex, aka 1337Core schriebt ein eigenes Text-Adventure und hat heute eine Demo freigeschaltet. Für Freunde von Text-Adventures ist es bestimmt einen Blick wert 🙂 Soon. Der ein oder andere hat ja das „Soon“-Ribbon entdeckt. Bald wird sich darunter auch etwas zeigen 😉 . Aber soviel sei gesagt, es handelt sich dabei um die „Zukunftsversion“ meines Blogs.

Es gibt ein neues Bodhi und nen neuen Desktop Bodhi/ Moksha Desktop Bodhi/ Moksha Desktop Bild: http://www.bodhilinux.com/2015/08/11/bodhi-linux-3-1-0-release/ Es gibt eine neue Version von Bodhi Linux, die mit einem Fork von E17 names „Moksha“ daherkommt. Bodhi Linux passt zur Installation übrigens noch auf eine CD!

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Raspberry Pi: Willkommensbildschirm für die Konsole

Viele Aufgaben beginnen auf dem Raspberry Pi in der Konsole. Es besteht die Möglichkeit, einen Willkommensbildschirm zu erstellen, auf dem dann z. B. alle relevanten Informationen des Systems bereitgestellt werden. Ich möchte an dieser Stelle zeigen, wie man für die BASH einen solchen Dialog einrichten kann. Um einen Willkommensbildschirm einrichten zu können, benötigt die Shell die Datei .bash_profile. Diese kann man mit dem Texteditor nano öffnen, in dem man den Befehl $ nano .bash_profile eingibt. In der Standardumgebung existiert diese Datei noch nicht. Falls diese doch existiert, arbeiten wir in der Datei am Ende weiter. Hierzu einfach die "Bild Ab"- oder die Pfeiltaste der Tastatur bedienen. In dieser Datei kann man nun den eigentlichen Inhalt des Willkommensbildschirms einfügen. Ich habe an dieser Stelle einmal den Code meines Willkommensbildschirms beigefügt.

figlet "Raspberry Pi "$(hostname)""
systemup=$(uptime | awk -F ', lo' '{print $1}' )
echo "Uptime:$systemup"
kernel=$(uname -r)
echo "Kernel: $kernel"
temperatur=$(/opt/vc/bin/vcgencmd measure_temp | awk -F 'temp=' '{print $NF}' | awk -F "'C" '{print $1}')
echo "Temperatur: $temperatur Grad Celsius"

Anschließend die Datei mit der Tastenkombination "STRG" + "O" speichern und mit "STRG" + "X" den Texteditor beenden. Wenn Du dich nun das nächste mal auf deinem Raspberry Pi anmeldest, solltest du den Willkommensbildschirm angezeigt bekommen, das sieht z. B. so aus: > Bitte beachte: Das Beispiel benötigt die Programme "awk" und "figlet", die in den gleichnamigen Paketen zur Verfügung stehen.

 Mein Willkommensbildschirm. Alles im grünen Bereich. Sprichwörtlich. Mein Willkommensbildschirm. Alles im grünen Bereich. Sprichwörtlich. Ich hoffe ich konnte mit diesem Beitrag helfen und würde mich über einen Kommentar freuen 😉

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Redundancy: Helfer für Öffentlichkeitsarbeit gesucht

Redundancy sucht im Rahmen der Neuenwicklung einen Mithelfer für Öffentlichkeitsarbeit. Redundancy ist eine leichtgewichtige, gerade für den Raspberry Pi gedachte Cloud, die sich streng auf den Zweck einer reinen Dateicloud konzentriert. Inzwischen umfasst das reine Entwicklungsteam 3 Personen. Es ist als Entwickler immer schwierig, gleichzeitig auch professionell Neuerungen nach außen zu präsentieren, nicht zuletzt da oft auch einfach der Faktor Zeit eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Deshalb suchen wir einen Mitstreiter, der sich um die Öffentlichkeitsarbeit bei Redundancy kümmert und ggf. Änderungen nach außen, z. B. auf der Redundancy-Webseite bzw. Blog präsentiert. Wir setzen folgendes voraus: – Teamfähigkeit

  • Interesse, unentgeltlich an einem Open Source Projekt zu arbeiten
  • Ernsthaftigkeit/ Zielstrebigkeit (kein nach 1 Woche aus Desinteresse abspringen)
  • Bereitschaft, Zeit zu investieren (wir wissen noch nicht wie viel, aber es wird erträglich sein)
  • Eine gute Rechtschreibung/ gute Formulierungsfähigkeiten
  • Der englischen Sprache mächtig (da wir Änderungen in Englisch im Changelog protokollieren)

Bei Interesse bei mir per me@0fury.de oder @0fury melden 😀

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Linux Auswahlhilfe: Facelift und mehr Inhalt

Die Linux – Auswahlhilfe ist ein kleiner Dienst, mit dessen Hilfe jeder die für sich am besten geeignete Distribution finden kann. Dabei richtet sich der Dienst primär an Ein- und Umsteiger auf Linux. Unter distrochooser.0fury.de kann der Dienst in Anspruch genommen werden. Der Dienst sammelt keine persönlichen Daten.

Was ist neu?

Heute habe ich den Dienst zunächst einem Facelift unterzogen, durch das der Dienst jetzt weniger nach "Bootstrap Boilerplate" (diejenigen, die es kennen, werden wissen was ich meine 😀 ) aussieht. Auch habe ich die Anzeige des Dienstes auf Mobilgeräten überarbeitet. Der Dienst wurde um ein Statistikfeature ergänzt, keine Sorge, es wird nur eine Zahl der bisher gemachten Tests hochgezählt und weiterhin nichts Persönliches gespeichert. Das neue Design (links), verglichen mit dem Alten (rechts) Das neue Design (links), verglichen mit dem Alten (rechts) In der Ansicht der einzelnen Fragen wurden nähere Beschreibungen integriert, die das derzeit abgefragte Gebiet näher umschreiben. Auch auf Mobilgeräten < 7 Zoll wird die Webseite optimal dargestellt: Die neue Oberfläche des Dienstes in der Mobilansicht Die neue Oberfläche des Dienstes in der Mobilansicht Inhaltlich wurde Gentoo Linux hinzugefügt und eine weitere Frage ergänzt. In Kürze folgen noch einige weitere Fragen, um die Ergebnisse genauer gestalten zu können. > Jetzt ist euer Engagement gefragt! Der Dienst lebt vom Benutzerfeedback und davon, viral geteilt zu werden. Ich würde mich freuen, wenn einige von Euch den Dienst einfach mal weitersagen würden. Danke!

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Linux Mint: Version 17 „Qiana“ freigegeben

Linux Mint LogoDas Linux Mint Team hat vor Kurzem Version 17 "Qiana" des gleichnamigen Betriebssystems freigegeben. Bei Linux Mint handelt es sich um einen Abkömmling von Ubuntu, der bereits im "Lieferumfang" über Codecs und geschlossene Treiber verfügt. Dies macht Linux Mint zu einem gerade bei Umsteigern sehr beliebten Betriebssystem. Laut Distrowatch ist zum Zeitpunkt der Artikelerstellung Linux Mint sogar die am meißten aufgerufene Linux-Distribution. Linux Mint benutzt im Gegensatz zu Ubuntu nicht Unity, sondern standardmäßig Cinnamon, eine GNOME – Weiterentwicklung beziehungsweise MATE, der einen direkten Klon von GNOME 2 darstellt. Mit Version 17 von Linux Mint wird sich für Benutzer vor allem Ändern, dass neue Versionen nun in einem 2 Jahres-Zyklus erscheinen, da die Linux Mint Macher auf die .10 Varianten von Ubuntu verzichten und stattdessen sich voll auf die Long Term Support – Varianten von Ubuntu konzentrieren. Neben der Hauptversion wird es Zwischenversionen von Linux Mint 17 und Nachfolgenden geben. Die neue Linux Mint Version 17 "Qiana" wird bis April 2019 mit Updates versorgt. Linux Mint 17 ist primär in der Edition mit Cinnamon und Mate erhältlich, beide Versionen können auf der Projektseite heruntergeladen werden. Genaue Listen mit den einzelnen Änderungen sind in den Changelogs für die Cinnamon und die MATE – Variante aufgelistet. – – – – – –

Bildquelle Linux Mint Logo, abgerufen am 31.05.2014, 22:50 https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Linux\_Mint\_logo\_and\_wordmark.svg

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Pinta: Version 1.5 der freien Bildbearbeitungssoftware erschienen

p Das Pinta Team hat Version 1.5 der freien Bildbearbeitungssoftware Pinta veröffentlicht. Pinta lehnt sich dabei stark an das unter Windows verfügbare Paint.NET an und versucht eine einfache Bildbearbeitungssoftware unter Linux zur Verfügung zu stellen. Somit ist Pinta ideal für all diejenigen, die nicht zu GIMP greifen möchten. Pinta ist unter der MIT X 11 – Lizenz freigegeben. Nach der letzten Aktualisierung Ende 2011 ist das jetzt veröffentlichte Update wieder ein Lebenszeichen des Projektes. Die neue Version des Programms umfasst etliche Bugfixes, wer möchte kann sich eine komplette Liste auf Launchpad ansehen. Pinta 1.5 scheint in der aktuellen Version stabiler zu sein als die Vorgängerversion. Ich habe es in einem kurzen Test aus dem GitHub – Repository installiert, häufige Abstürze und Fehlermeldungen beim Speichern traten in der neuen Version nicht mehr auf. Gerade beim Speichern hatte die Vorgängerversion so seine Probleme. ### Pinta 1.5 installieren

Pinta gibt es zwar zum Teil als Pakete der verschiedenen Distributionen, aber diese enden häufig bei 1.4 bzw. bei Forks des 1.4er Zweiges. Am besten holt man sich die neuste Version von Pinta direkt von GitHub. Dabei muss man lediglich ein Abbild aus dem GitHub – Repository herunterladen und bauen. Schritt 1: Abbild des Repositories holen
user@host $ wget https://github.com/PintaProject/Pinta/archive/master.zip

Schritt 2: Abbild entpacken und in das Verzeichnis wechseln.
user@host $ unzip master.zip
user@host $ cd pinta-master/

Schritt 3: Code konfigurieren
user@host $ ./autogen.sh

Schritt 4: Quelltext übersetzen
user@host $ make

Schritt 5: Programm installieren
user@host $ sudo make install

Wenn man Pinta wieder deinstallieren möchte, kann man mit
user@host $ sudo make uninstall

das Programm wieder deinstallieren. – – – – – –

Pinta Logo von https://en.wikipedia.org/wiki/File:Pinta\_icon.png, abgerufen am 30.05.2014 um 07:31, lizenziert unter Public Domain.

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Redundancy 1.9.15: Aktueller Stand der Arbeiten

Redundancy 2 wird von Grund auf neu entwickelt. Ich möchte Euch an dieser Stelle einen kleinen Einblick in den aktuellen Zustand der Neuentwicklung von Redundancy 2 geben. So weit sieht es wie folgt aus: In dieser Woche konnte ich endlich mal damit beginnen, an der Zukunft von Redundancy zu schreiben. Jeder, der einmal eine Software einem Neubeginn unterzogen hat weiß, dass man oft Gefahr läuft, bei der Neuentwicklung auf alte Codefragmente zu setzen. Lenticularis - Wolke Eine Lenticularis – Wolke. Bildquelle: Wikipedia (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lenti\_bayern\_190604-2.jpg) Die kommende Version 1.9.15 hat nach einer kurzen Besprechung mit @phis59 einen Codenamen erhalten, der da "Lenticularis" lautet. Nein, das ist nichts zum essen, es handelt sich dabei um eine linsenförmige Erscheinungsform von Wolken. Da alle Redundancy-Versionen Codenamen rund um Wolken besitzen, war das auch hier recht passend. Ich habe heute daher mir einen frischen (und vor allem leeren) Zweig angelegt mit dem ich sicherstellen will, dass keine "Leichen" aus dem alten Sourcecode übernommen werden. Der Zweig heißt wie der Codename "Lenticularis" und kann auf GitHub eingesehen werden. Natürlich ist der für den Endbenutzer im aktuellen Stand mehr als ungeeignet. Das sei nur mal am Rande erwähnt.

Ein Anfang ist da

Ich habe letzte Woche den neuen Einstiegspunkt von Redundancy, eine zentrale REST-API, geschrieben. Bei dieser handelt es sich um ein Teil des Skriptes, das über HTTP – Requests (GET und POST) die Informationen erhält und die Aufgaben an die Programmlogik weiterleitet. Die Übergabe der neuen Daten erfolgt über das JSON – Format, mit dem auch später mit der Oberfläche kommuniziert werden soll. Von der Abstraktion von Oberfläche und "Kernel" erhoffen wir uns große Performancevorteile, nicht zuletzt ist gleichzeitig dann eine Schnittstelle, z. B. für die Clients direkt vorhanden. Insgesamt ist das alles noch sehr wage, aber da ein sehr wichtiger Teil der Software soweit steht, kann es mit den eigentlichen Funktionalitäten allmählich losgehen. Yay! ### Kernelbestandteile für Benutzeraktionen

Zusätzlich habe ich mich neben dem Einstiegspunkt mit dem Teilkernel beschäftigt, der Benutzerfunktionalitäten mitbringt. Gerade bei diesen Funktionen sollen natürlich auch Verbesserungen ggü. der alten Version erkennbar sein. Daher habe ich bei der Passwortfunktionaltität nicht mehr auf einen eigenen Code, sondern auf eine von PHP mitgebrachte Möglichkeit zum sicheren Hashen von Passwörtern namens password_hash() gesetzt. Ich denke, dass diese Lösung sinnvoller ist als ein von mir selbst geschriebener Code, denn ich bin kein Krypto-Mensch, der viel Zeit für die Konzipierung einer wirklich "sicheren" Kryptolösung hat. Als Ergebnis aus der heutigen Arbeit resultieren Funktionalitäten zur serverseitigen Benutzerregistrierung, Authentifizierung und der erste Teil des Sessionmanagements (welches für die Trennung von "Kernel" und Oberfläche unverzichtbar ist). In Kürze folgt der Rest der Funktionen. Natürlich rede ich hier nur von den serverseitigen Funktionen, eine Oberfläche dazu gibt es nocht nicht. Durch die Zeit, die ich in den letzten paar Tagen in das Programm investiert habe konnten sich jetzt schon zwei Verbesserungen erkennen lassen: Zum einen ist es nun nicht mehr notwendig, aufwendig einen Programmpfad in einer Konfigurationsdatei zu vermerken, zum anderen ist ein besserer Algorithmus zur Passwortverwaltung nun integriert. Und natürlich ist nicht zu vergessen, dass Redundancy nun auch andere Datenbanken neben MySQL benutzen kann 🙂 ! Gestern habe ich weitere Funktionalitäten, z. B. zum Ändern des Passworts oder zur Übergabe von Sprachwerten an die JavaScript UI über die REST – API realisiert. Ich nähere mich in großen Schritten dem Punkt, an dem ich endlich die Dateisystemfunktionen implementieren kann. Bis dort könnte es jedoch noch etwas dauern. Zusätzlich zu einer neuen (und somit hoffentlich auch saubereren) Basis wird ein neuer professionellerer Stil auch neben dem Programmieren gepflegt. So ist der Code vollständig dokumentiert, es gibt ein internes Wiki und ein Forum. In Zukunft werden wir ein Entwicklungstagebuch führen. Dieses wird aber nicht auf meinem Blog stattfinden, sondern in einem eigenen Blog gebündelt sein. Auf meinem Blog werde ich lediglich über allgemeine Dinge zu Redundancy 2 berichten. – – – – – –

Bildquelle Lenticularis-Wolke: Wikipedia: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lenti\_bayern\_190604-2.jpg

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Linux Auswahlhilfe: „Linux Distribution Chooser“ online

Für Umsteiger und Neueinsteiger in Linux hört man oft die Beschwerde, das die Wahl der geeigneten Linux – Distribution oft sehr schwer fällt. Für genau diese Gruppe habe ich den "Linux Distribution Chooser" geschrieben, der einem die Wahl der geeigneten Distribution erleichtern soll bzw. etwas Klarheit in die Ziele verschiedener Distributionen bringt.

Ihr findet den Dienst unter http://distrochooser.0fury.de

Der Dienst ist noch "Work-in-Progress"

Einige Impressionen zum Dienst: Startseite des Distribution Chooser Der Test ist einfach gehalten und ist dank Bootstrap auch auf dem Handy benutzbar 🙂 Der Test selbst besteht aus einfachen Fragen, mit denen abgesteckt wird, welche Distribution sich besonders eignet. Natürlich können Antworten auf mehrere Distributionen zutreffen. Fragen Fragen können mit je einer Antwort beantwortet werden. In der Auswertung werden die verschiedenen Distributionen in einer absteigenden Reihenfolge nach zutreffenden Antworten dargestellt. Treffen auf mehrere Distributionen mehrere Antworten zu, so sind diese alphabetisch geordnet und haben die gleiche numerische Platzierung. Die Webseite zeigt die Distributionen zunächst in einer Reihenfolge an, wie sie auf die Antworten zutreffen. Sekundär wird alphabetisch sortiert. Die Webseite zeigt die Distributionen zunächst in einer Reihenfolge an, wie sie auf die Antworten zutreffen. Sekundär wird alphabetisch sortiert. Aktuell sind 13 Distributionen im System eingepflegt. Weitere werden folgen, inklusive kleiner Veränderungen an der Webseitegestaltung und neuer Fragen. Derzeit sind folgende Distributionen vorhanden: – Ubuntu

  • Linux Mint
  • Knoppix
  • Debian
  • Puppy Linux
  • Arch
  • Manjaro
  • Centos
  • Fedora
  • openSuse
  • Mageia
  • PCLinuxOS
  • Ihr könnt gerne weitere vorschlagen 😉

    Ich hoffe, dass der Dienst einigen von euch helfen wird, die geeignete Linux – Distro zu finden