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Murks des Tages: deauthenticating by local choice (reason=4)

mkd Heute mal wieder ein Beitrag, bei dem es um etwas unerfreuliches geht. Heute sind Standardtreiber, die Linux automatisch mitbringt und damit versucht, die Hardware anzusprechen. Spezieller ging es um einen WLAN – Stick, der auf den ersten Blick direkt nach dem Einstecken zu funktionieren schien. Dem war aber nicht so, fast minütlich warf der Router den PC aus dem WLAN. deauthenticating from {MAC} by local choice (reason=4) Ein kurzer Blick mit dmesg offenbarte mir, dass der Router mich wegen "Grund 4" aus dem WLAN wirft. Diese Kennung Nr. 4 beschriebt, dass die Verbindung des System wegen Inaktivität geschlossen wurde (andere Codes kann man hier finden, btw). Gut, wo setze ich nun an, erst mal das Gerät identifizieren. Mit lsusb geht das meistens. Bus 007 Device 002: {a wild MAC} Realtek Semiconductor Corp. RTL8192CU 802.11n WLAN Adapter Somit war schon mal der Chipsatz mit "RTL8192CU" identifiziert. Da das Gerät unter dem Betriebssystem mit den Fenstern funktionierte, konnte es nur am Treiber liegen. Natürlich hatte ich vergessen, Ndiswrapper zu "entladen", den ich vorher benutzen musste. Gesagt, getan. Sache erledigt, Ndiswrapper war als Problemquelle ausgeschlossen. Nach kurzer Recherche scheint sich heraus zu kristallisieren, dass der Treiber für den Chipsatz "rtl8192cu" (hierzu ist ein Wikiartikel bei Ubuntuusers empfehlenswert, bei Ubuntu scheint der Standardtreiber auch zu versagen) Schuld sein könnte. Im AUR ist für Arch Linux zwar ein Paket verzeichnet, leider bekommt man einen wunderschönen HTTP 404 Fehler an den Kopf geworfen, wenn man das Paket installieren will. Nach weiterer Recherche zeigte sich, dass dieses Paket doch im AUR zu finden ist. In einem Eintrag im Google – Forum wurde ich dann fündig. Lustigerweise geht es da eigentlich um nen Einplatinencomputer, aber da es auch um den Chipsatz ging, habe ich dort mal etwas weiter gelesen. Befolgt man die verlinkten Schritte (außer Nano installieren, warum auch immer der das geschrieben hat), so installiert sich ein funktionierender Treiber für den Chipsatz. Seitdem läuft das WLAN stabil. Wäre das Paket auch nach außen sichtbar, so hätte ich den Treiber wohl in 5 Minuten installiert gehabt. So wurde daraus 1,5 h 🙁 .

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Redundancy 2: Die Arbeiten an der nächsten Version beginnen

header_generic Das Logo von Redundancy 2. Noch. Redundancy 2 ist mein Ansatz, um auf dem Raspberry Pi eine einfache und schnelle Cloud zu bieten, die frei von jedem unnötigem Schnickschnack ist und sich rein auf das Speichern von Daten beschränkt. Redundancy 2 erfährt derzeit eine Reimplementierung, die ich bereits seit längerem erkläre und die jetzt allmählich beginnt. Ich habe heute damit begonnen, an der nächsten Version von Redundancy 2 zu arbeiten. Ich habe mich nach logischer Überlegung dazu entschieden, bei der nächsten Version nicht mehr wie ursprünglich vorgesehen auf die bisherige Datenbankstruktur zu setzen. Ich versuche alte Probleme damit zu lösen. Beispielsweise können mit der neuen Datenstruktur auch später Einstellungen (Tabelle "Settings") ergänzt werden. Außerdem ist direkt alles für die Teilen – Funktionalitäten per Link und an andere Benutzer vorgesehen. Im Vergleich zur bisherigen Datenstruktur ist die neue etwas ausgedünnt und befreit von unnötigen Feldern. Da es sich nur um einen Grobentwurf handelt, kann sich das ganze aber auch noch verändern. Seit längerer Zeit arbeitet @phis59 zusätzlich an einem neuen Designansatz für Redundancy 2, der die User Expierience verbessern soll. Dazu in Kürze mehr. Schließlich soll man auch von außen die Verbesserungen erkennen können. Sobald die Datenstruktur endgültig steht, wird die Datenbankabstraktionsschicht finalisiert, die schon in einem ersten Entwurf existiert. Danach kommt der eigentliche Programmkern dran. Sobald das geschafft ist, werden parallel die Arbeiten an Oberfläche, Kern und Windows – Client laufen. Letzterer wird nach Fertigstellung der ersten Version auf Linux (Mono) portiert. Keine Angst, Redundancy ist kein Ein – Mann – Projekt mehr, derzeit arbeiten 3 Entwickler, 1 Übersetzer sowie 1 Tester am Projekt mit. Somit wird die Arbeit etwas verteilt, um etwas schneller voran zu kommen. Für Interessierte, so sieht der Grobentwurf für die Datenbank aus (bitte nicht wundern falls ich die Notation vertauscht haben sollte, ich bin mit der normal nicht vertraut und hatte keinen anderen Editor parat): Grobentwurf für die neue Datenstruktur. Grobentwurf für die neue Datenstruktur. Redundancy 2 ist auf GitHub zu finden.

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In eigener Sache: Mein Blog nun das 2. Jahr online

Eine kurze Meldung am Rande, mein Blog ist nun insgesamt 21 Jahre online. Was mal als Development – Blog über kleine Programmierprojekte begann hat sich im Laufe des vorletzten Jahres umorientiert und behandelt nun primär Themen rund um Linux, Open Source und nicht zuletzt Programmierung. Gerade in den letzten Monaten hat sich auch beim Blog selbst relativ viel getan, so z. B.:

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Portal 2: Linuxversion zum Laufen bringen

Portal 2 wurde schon vor längerer Zeit für Linux in einer Betaversion veröffentlicht. Nur schnell machte sich Ernüchterung breit, da die Version scheinbar noch nicht läuft. Ich erkläre euch hier wie ihr das Spiel doch zum Laufen bekommt. In den Community – Foren geht nämlich das Gerücht um, dass es sich bei dem Binary inklusive Dateien um das Mac OS – Build handeln könne (srsly? o.O), das natürlich unter Linux nicht läuft. Diese Vermutung scheint sich jedoch zu erhärten, da die Zeilenenden des Portal2.sh – Skriptes als ^M formatiert sind, was auf Mac OS stark hindeutet. Dieses Problem lässt sich umgehen, indem man die korrekte, für Linux gedachte Beta aktiviert und die notwendigen Dateien zum Download anfordert. Und zwar so:

1. Eigenschaften aufrufen

Steam Kontextmenü Eigenschaften Auf den Portal 2 (beta) – Eintrag klicken und die Eigenschaften aufrufen ### 2. Betas – Tab auswählen

Anschließend den Betas - Tab auswählen Anschließend den Betas – Tab auswählen ### 3. Die richtige Beta anschalten

Im Menü Beta den Eintrag Im Menü Beta den Eintrag "beta – Beta" wählen Nun fordert Steam ca. 52 MB an Daten an, unter anderem das richtige Executable. Der Eintrag von Portal 2 heißt nun "Portal 2 (beta) . Nun sollte Portal 2 auch starten können. Ich konnte bisher keine Unterschiede zur Windows – Version erkennen (Fortsetzung hierzu folgt, ich habe das Spiel nur kurz angespielt und die ersten Kammern gespielt). Viel Spaß beim Zocken 🙂 ! – – – – – –

Valve, Steam und Portal 2 sind eingetragene Marken der Valve Cooperation.

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Redundancy 2: Neuste Veränderungen – Euer Wunschzettel!

header_generic Redundancy 2 wird ja in naher Zukunft neu aufgebaut werden. Ich versorge Version 1.9.14 jedoch weiterhin mit (Sicherheits-) Updates. Als kleiner Einblick: Folgende Veränderungen werden im nächsten Update kommen: ### Änderungen für 1.9.14-git-beta4-5

  • Externe Freigabe mit Pfad: Fehler wenn Speicherverzeichnis nicht im Programmverzeichnis lag. Behoben.
  • Externe Freigabe mit Fad: Mögliche Sicherheitslücke gestopft. Behoben.
  • Suchfunktion: Suche mit leerem Suchbegriff führte zu massig Fehlermeldungen. Behoben.
  • Liste der geänderten/ neuen Dateien: Encodingproblem (mal wieder bei deutschen Umlauten). Behoben.
  • Löschfunktion: Accountmenü wurde bei Bestätigungsdialog nicht eingeblendet. Behoben.
  • Performance: Bei großen Dateilisten (30+ Dateien) wurde die Performance optimiert. Genauer gesagt um 0,7 s, somit ungefähr 0,023 s pro Datei weniger Ladezeit!*
  • Speicherbedarf: Durch Bereinigung des Codes wurde der Speicherbedarf erheblich reduziert ( %).*
  • Menüpunkt "Speichernutzung": Die Einträge werden nicht mehr farblich hervorgehoben. Die Funktion war verwirrend und unnötig.
  • Fun Fact für Geeks: Quatitativ wirkt sich dieses Update vor allem im Dateikernel aus, der nun ca. 100 Zeilen kürzer ist.

    Das Update wird nach ausführlichen Tests in den unstable Zweig des Projekts eingepflegt werden. Dann könnt Ihr es über das integrierte Aktualisierungsmodul herunterladen. ### Euer Wunschzettel!

    Für Redundancy nach 1.9.14 steht aktuell nur eine ungefähre Architektur. Das primäre Ziel wird natürlich sein, alle Funktionalitäten, die es auch schon bei 1.9.14 gab, zu implementieren. Darüber hinaus besteht JETZT die Möglichkeit, Vorschläge für Funktionen zu machen. Später ist es zwar immer noch möglich nötig, aber da wir bei der neuen Version viele Punkte (organisatorisch) weitaus professioneller angehen wollen, möchten wir möglichst früh wissen, welche Funktionen implementiert werden müssen. Das erleichtert das Programmieren ungemein. Somit wird verhindert, dass für neue Funktionen äußerst tief im Programm modifiziert werden muss. > Ich bitte darum, dass Ihr Vorschläge macht. Redundancy wird sich ohne Frage erheblich verbessern, sowohl äußerlich als auch innerlich. Durch von Euch vorgeschlagene Features wird Redundancy noch zusätzlich an Attraktivität für die Endnutzer gewinnen. Ich kann zwar in etwa abschätzen, was Nutzer so haben möchten, aber als Entwickler ist man da etwas verblendet. Wie kann ich Funktionen vorschlagen? Per Kommentar. Hier. Per Email. me0fury.de Per Twitter. @0fury Per GitHub – Bugtracker: https://github.com/squarerootfury/redundancy/issues?state=open DANKE für eure Mithilfe! 🙂

    Ihr findet Redundancy auf GitHub unter https://github.com/squarerootfury/redundancy– – – – – –

    * Je nach System wird sich das natürlich anders Zeigen. Aber auf dem Raspberry Pi wird sich diese Änderung sehr stark bemerkbar machen!

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Pi Control: Version 0.5 veröffentlicht

Pi Control - Nun mit Temperatur und Statistik Pi Control – Nun mit Temperatur und Statistik Willy Fritzsche hat Version 0.5 Beta seines Monitoring Tools "Pi Control" für den Raspberry Pi freigegeben. Pi Control ist neben Raspberry Pi Control Center und RPi Monitor eine der einzig zu nennenden schlanken Monitoring – Lösungen speziell für den Raspberry Pi. ### Was bringt 0.5?

Version 0.5 beinhaltet folgende Änderungen: – Statistik hinzugefügt

  • “Problem melden” überarbeitet
  • Plugins überarbeitet
  • Performance verbessert
  • Temperaturüberwachung überarbeitet
  • Zugriffsschutz überarbeitet
  • Bugfixes

    Die jedoch in meinen Augen beste Neuerung in Pi Control 0.5 ist die Möglichkeit, Temperatur – Langzeitstatistiken generieren zu lassen. Hierfür wird ein Plugin mitgeliefert, dass leicht konfiguriert werden kann. Für die Verwendung ist ein Cronjob notwendig, der ein Skript ausführt. Für diese Einstellungsmaßnahme stellt Willy Fritzsche eine ausführliche Anleitung zur Verfügung. ### Pi Control aktualisieren

    Pi Control kann über das integrierten Aktualisierungsmodul auf den neusten Stand gebracht werden. Bei meiner Installation konnte ich den automatischen Updater nicht verwenden (Fehlermeldung "Ihre SSH – Benutzerkennung ist nicht mehr aktuell"), ich habe daher Pi Control neu installieren müssen, was kein größeres Problem dargestellt hat. ### Die Android App

    Bei dieser Gelegenheit sollte ich noch erwähnen, dass die Android App zu Pi Control inzwischen im Google Play Store erhältlich ist und nicht mehr über eine APK – Datei installiert werden muss. Die App bietet eine einfache Möglichkeit, schnell Informationen über den derzeitigen Zustand des Raspberry Pi zu finden. Die App bietet eine einfache Möglichkeit, schnell Informationen über den derzeitigen Zustand des Raspberry Pi zu finden. ### Fazit

    Zusammenfassend gesagt, Version 0.5 von Pi Control bringt einige sehr sinnvolle Änderungen mit. Pi Control ist auf der Homepage von Willy Fritzsche erhältlich.

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Ubuntu: Version 14.04 veröffentlicht

Canoncial hat heute Ubuntu in der Version 14.04 veröffentlicht. Bei Ubuntu 14.04 handelt es sich um eine so genannte LTS-Version, deren Produktsupport sich auf 5 Jahre beläuft. Der reguläre Endbenutzer wird natürlich zunächst eine weiterentwickelte Unity – Oberfläche bemerken, die an vielen Stellen überarbeitet wurde. Leider hat es die ursprünglich angekündigte größte Änderung an Ubuntu, den X – Nachfolger (X)Mir in 14.04 zu integrieren, leider noch nicht zu einer Reife für ein Release gebracht. Daher setzt Ubuntu 14.04 nach wie vor auf den recht betagten X-Server. Ich persönlich bin ja eher für Wayland/ Weston, aber andere Ansätze sind hier natürlich auch ganz interessant.

Unity?!

Altbekanntes Unity. So kennen wir Unity. Die Menüleiste gefühlt meilenweit vom eigentlichen Fenster entfernt. Eine der bemerkbarsten Veränderungen wird bei Unity sichtbar. Ein Dauerkritikpunkt war stets, dass die Menüleiste jedes Programms am oberen Ende des Bildschirms positioniert wurde und somit quasi aus dem Programm "herausgerissen" wurde. Ich sage soviel: Canoncial hat gehandelt. Aber keine Rolle rückwärts gemacht. In Ubuntu 14.04 ist es möglich, die Menüleiste wieder zurück in das Fenster zu holen, aber (!) nicht an seine frühere Position, sondern in die Titelleiste. Ist die Maus dann über dem Fenstertitel, wird das Menü eingeblendet und der Titel ausgeblendet. Keine Sorge – Fenster verschieben funktioniert wie gewohnt einwandfrei. Wobei ich mir noch nicht so sicher bin, ist die Fehleranfälligkeit dieser Funktion. Gelegentlich hat Shutter, ein Screenshotprogramm, keine Fensterdekoration mehr gezeigt. Ich habe meine 14.04 – Version noch als "beta 2" geladen, wodurch ich nicht weiß, ob hier möglicherweise noch ein Beta – Relikt vergraben liegt. Aber ein Updateversuch hat gezeigt, dass es sich bei der von mir getestete um die aktuellste Version handelt. Vielleicht ist es auch ein programmspezifisches Problem. Möchte man die Menüleiste wie genannt verschieben, so ist die notwendige Option dafür in den Systemeinstellungen zu finden: Einstellungsmöglichkeiten zur Menüleiste in 14.04 In den EInstellungen unter Darstellung kann die Position der Menüleiste geändert werden. Wird die Option aktiviert, befindet sich das Menü endlich wieder IM Fenster. Ich persönlich finde diese Lösung begründet damit, dass sie keinen unnötigen Platz (auf kleinen Bildschirmen) einnimmt, durchaus sinnvoll. Natürlich muss das Ganze auch zuverlässig arbeiten, aber das wird sich zeigen. Vielleicht hätte eine dritte Option, die den regulären Zustand wiederherstellt auch Unity gut getan, aber das ist nur meine Meinung. Menüleiste in Unity Die Menüleiste blendet sich aus- und wieder ein, wenn man mit der Maus darüber fährt. Nebenbei erwähnt, unterstützt Unity (und weitere Programme, wie LibreOffice) nun höhere Pixeldichten(siehe https://wiki.ubuntu.com/TrustyTahr/ReleaseNotes#Ubuntu\_Desktop). Subjektiv gesehen macht Unity inzwischen einen in sich doch sehr geschlossenen, runden Eindruck. Ich hatte mal vor Uhrzeiten Unity 6.X getestet, man erkennt eindeutig viele Verbesserungen. Das liegt vielleicht an vielen kleinen Änderungen, z. B. an einer verbesserten Kantenglättung und besserer Performance. Diese macht sich wirklich spürbar merkbar. Auf einem alten PC (von 2005) bringt 14.04 den CPU – Lüfter zwar auf Presslufthammerniveau (wohl aus Kernelgründen), aber trotz begrenzter Grafikressourcen (< 128 MB) gehen ein Großteil der Effekte überraschend flüssig von der Hand. Empfehlung: Die Onlinesuche ist in Unity per Standard an. Wer das nicht möchte, kann diese wie folgt deaktivieren: Onlinesuche deaktiviern. Die Amazon – Suchergebnisse können in den Systemeinstellungen unter Suche deaktiviert werden. Empfehlung II: Wer sich mit Unity nicht auskennt, einfach länger die Windows ("Super") Taste drücken. Unity hat eine übersichtliche Liste an Tastenkombinationen parat 😉 Unity zeigt eine Übersicht der Tastenkombinationen an, wenn man die Windows - Taste länger drückt. Unity zeigt eine Übersicht der Tastenkombinationen an, wenn man die Windows – Taste länger drückt. Für Minimalisten: Ubuntu 14.04 hat ein sehr minimalistisches, flach gehaltenes Wallpaper. Ich finde das persönlich sehr gelungen 🙂 ### Unter der Haube

Ubuntu 14.04 den Linux – Kernel 3.13. Um genauer zu sein handelt es sich bei dem verwendeten Kernel um einen angepassten Kernel mit Versionsnummer 3.13.0-24.46. Außerdem wurde der I/O Sheduler, welcher den Schreibe-/Lesezugriff auf die Datenträger steuert, von CFQ auf Deadline gewechselt. Für Entwickler von Interesse: Es steht nun die Komponente Oxide zur Verfügung. Oxide dient zum Darstellen von HTML – Inhalten in Anwendungen. Oxide selbst baut auf Chromium auf, vorher gab es vor allem eine auf Gecko basierte Komponente (z. B. WebView bei Gtk). Ich könnte mich jetzt noch weiter über jedes aktualisierte Program auslassen, aber am besten sind weitere Informationen einfach über Neuerungen dieser Version sind im offiziellen Changelog zu finden. Ach, und bevor ich es vergesse: Ubuntu könnt ihr hier herunterladen.

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[Tipp] PHP – Cache bei Synology DSM ausschalten

Nach dem Update auf DSM 5.0 fiel mir auf, dass Änderungen an PHP – Skripten erst nach Verzögerung angenommen wurden. Es galt als auszuschließen, dass DSM plötzlich meinen fast neuen NAS überlasten könnte, daher habe ich mal kurz in meinen Einstellungen geforscht, woran das liegen könnte. In den Systemeinstellungen fiel mir der Punkt "PHP-Cache aktivieren" auf. Ein Cache ist ein Zwischenspeicher, der verwendet wird, um generierten PHP – Code nicht bei jedem Aufruf neu interpretieren zu müssen. Das reduziert die Last auf dem System und erhöht die Ausführungsgeschwindigkeit. Nutzt man den NAS jedoch, um darauf mit PHP programmieren, will man keinen Cache haben. Sonst läuft man Gefahr, teils noch alte Inhalte angezeigt zu bekommen.

Manche PHP – Programme, brauchen diesen Cache explizit. Hat man jedoch nur kleine Skripte, die das nicht unbedingt benötigen, so sollte man dies deaktivieren. Eventuell muss man dies abwägen!

Cache deaktivieren

In den Systemeinstellungen unter Anwendungen -> Webdienste kann man den PHP – Cache aktivieren bzw. deaktivieren. a7f5 In den Systemeinstellungen lässt sich PHP einstellen. Auch mögliche Konfigurationen zum Cache sind dort einstellbar. ### Änderungen übernehmen – der Cache ist nun deaktiviert

Durch den Klick auf die Übernehmen – Schaltfläche wird der PHP – Dienst neu gestartet und die neue Konfiguration übernommen. Nun wird bei jedem Seitenaufruf der Quelltext erneut interpretiert. Das macht den Aufruf an sich zwar langsamer, aber man läuft nicht Gefahr, nicht die alte Version angezeigt zu bekommen. – – – – – –

Ich würde mich über Kommentare zu diesem Beitrag freuen. Ich habe diesen Artikel gemäß der Schritte erstellt, die ich selbst gemacht habe. Ich kann jedoch keinerlei Haftung für die Befolgung der Schritte übernehmen, da wie bekannt, jedes System eine individuelle Konfiguration besitzt. Sollte ich in diesem Beitrag einen Fehler gemacht haben, würde ich mich über einen kleinen Hinweis in den Kommentaren oder per Email an me0fury.de freuen.

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Manjaro und Ubuntu im Vergleich

manjaro_ubuntu

Gerade in Zeiten vom Supportende Windows XP wird Linux gerade auf älterer Hardware interessant. Für Neueinsteiger steht dann oft die Frage im Raum, welches Linux man nehmen soll. Man sieht quasi die „Eisscholle vor lauter Pinguinen nicht mehr“. Häufig findet der Suchende zunächst Ubuntu, dass als recht einsteigerfreundlich gilt. Aber Ubuntu ist nicht immer die für jemand persönlich richtige Wahl, z. B. wenn man sich mit Unity nicht anfreunden will oder kann, wenn man beispielsweise die Windows – Oberfläche gewohnt ist. Ich möchte an dieser Stelle einen kurzen Vergleich zwischen Ubuntu und Manjaro Linux anstellen, welches meiner Meinung nach sich eher für einen sinnvollen, robusten und vor allem aussichtsreichen Einstieg in die Welt von Linux eignet.

Bitte beachtet: Ich will hier kein Distrobashing anfangen. Es geht mir hierbei lediglich darum, auch mal Alternativen zu primär wahrgenommenen Lösungen zu zeigen. Schließlich hat fairer Wettbewerb noch keinem geschadet.

Warum der Vergleich zwischen Ubuntu und Manjaro? Und nichtt openSuse, Fedora, Debian und Co.?

Ganz einfach: Weil man sie vergleichen kann. Es gibt viele Distributionen, die ein spezielles Ziel verfolgen. Fedora setzt beispielsweise ausschließlich auf freier Softare, Debian ist äußerst stabil und openSuse mehr für den professionellen Einsatz gedacht. Ubuntu ist hingegen eine Distribution, die mehr auf den Einsteiger/ Mainstream zielt. Ein ähnliches Ziel hat auch Manjaro, welches ein einsteigerfreundliches Betriebssystem, nur eben auf Basis von Arch Linux bereitstellen will. Sonst wird Arch Linux nicht wirklich als einsteigerfreundliches System wahrgenommen, da man mit einer Arch – Linux – Basisinstallation durchaus mal ein paar Stunden beschäftigt sein kann.

Ich ziehe für diesen Vergleich Linux Mint nicht heran, da es sich bei Mint um eine Abspaltung von Ubuntu handelt. Ich möchte an dieser Stelle zwei Distributionen vergleichen, die historisch gesehen auf einer gleichen Stufe stehen. Bei Ubuntu ist das die direkte Abstammung von Debian, bei Manjaro die zu Arch Linux.

Eine kurze Gegenüberstellung

UbuntuManjaro
Standard – OberflächeUnityXFCE
Offizielle Varianten („Spins“)Kubuntu (mit KDE), Xubuntu (mit XFCE), Lubuntu (mit LXDE), Ubuntu Studio (für Audio-/ Medienbearbeitung), weitere„Manjaro Openbox Edition“, „Manjaro KDE Edition“,“Manjaro Minimal Net Edition“, weitere
InstallationswegeGrafischGrafisch, Kommandozeile („CLI“)
Paketverwaltung (Grafisch)Ubuntu-Software-CenterPamac
Paketverwaltung (Kommandozeile)apt-get bzw. dpkgpacman
Weitere InstallationswegePersonal Package Archives, kurz PPA, ermöglicht die Installation von Debian – Paketen aus [http://launchpad.net/](http://launchpad.net) heraus.Yaourt, ermöglicht die Installation benutzerbetreuter Pakete, welche auch aus distributionsfremden Bestandteilen bestehen können.
Geschlossene Treiber, z. B. für GrafikkartenJa, Installation über Systemeinstellungen möglich (grafisch)Ja, bei der Installation muss dies jedoch schon aktiviert werden
Vorteile– Richtet sich explizit an den Mainstream – User – Standardoberfläche inzwischen recht benutzbar – Viele Konfigurationen werden über Oberfläche gelöst – Breite Benutzercommunities – Diverse Varianten für verschiedene Zielgruppen– Es wird keine unnötige Software mitgeliefert, was man braucht, installiert man selbst – geringe Hardwareanforderungen – yaourt ermöglicht die Installation von benutzerbetreuten, auch distributionsfremden Paketen. – Bietet einige sinnvolle Zusatzprogramme, z. B. um den Kernel zu wechseln
Nachteile– Viele Software ist immer installiert, auch wenn man sie nie benötigt – „Freie Geister“ werden sich mit dem Geschäftsführungsmodell des Ubuntu – Herstellers nicht abfinden können.– Manche Software ist noch (Beinahe-) Betastatus, z. B. Pamac – Man findet sich häufig für Problemlösungen in der Konsole wieder

Unterschiede bei neuen Versionen

Nicht unterschätzen sollte man den Unterschied in den Versionsmodellen beider Systeme. Ubuntu setzt auf die Veröffentlichung der langzeitunterstützten Versionen (LTS,x.04) immer im April und die zusätzlichen Releases im Oktober (x.10) des Jahres. Manjaro nutzt hingegen ein System mit Rolling Releases, d. h. das System kann immer mit dem aktuellsten Stand des Software – Repositories abgeglichen werden und ist dann auf dem aktuellsten Stand. Traditionelle Releases wie bei Ubuntu gibt es eher nicht. Das hat diverse Vorteile, aber im Endeffekt ist es eine Frage des Geschmacks.

Ubuntu Logo: http://design.ubuntu.com/downloads?metadata=element-logo+brand-ubuntu Manjaro Logo: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Manjaro\_logo\_and\_name\_white\_background.png

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[Tutorial] Die Z-Shell benutzen

Auf Twitter hat mich @TripleSquare auf die Z-Shell aufmerksam gemacht. Die Z-Shell ist eine Shell, die versucht, diverse Funktionalitäten aus BASH, KSH etc. zu vereinen und gleichzeitig extrem anpassbar und komfortabel zu benutzen ist. Ich empfehle diese deutlich weiter, da man einfach viel komfortabler damit arbeiten kann als mit BASH und Co.

Die Z-Shell installieren

Die Z-Shell wird bei den häufigsten Fällen über das Paket zsh verteilt. Z. B. auf Ubuntu/ Debian lässt sich dieses mit # apt-get install zsh oder auf Arch/ Manjaro mit # pacman -S zsh installieren. Die Z-Shell als Shell einrichten

Zunächst muss man sich die Z-Shell als Shell einrichten. Dies geht mithilfe des Programms chsh. Diesen Befehl einfach mit dem normalen Benutzerkonto ausführen. Tipp: Ist man sich nicht sicher, wo die Shell genau liegt, so kann man mit chsh -l die aktuell installieren Shells auflisten.
$ chsh
Shell für user ändern.
Passwort:
Neue Shell : /bin/zsh
chsh: Shell changed.

Anschließend muss man sich neu anmelden, damit die Einstellung übernommen wird. Sonst landet man immer in der von /etc/passwd vermerkten Shell, die i. d. R. ja dann noch /bin/bash oder andere auflistet. Z-Shell einstellen

Nun kommt der sehr interessante Teil. Die Z-Shell ist in der Lage, sehr komfortabel arbeiten zu können. Zu Beginn meldet sich ein Konfigurationsassistent, den man nach den eigenen Wünschen beantwortet. Die Bedienung dieses Assistenten ist kinderleicht. 4f84Was bringt die Z-Shell?

Autovervollständigung

Die Z-Shell hat ein tolles Feature, eine Autovervollständigung durchführen zu können. Möchte ich z. B. in das Verzeichnis /usr/share/locale/ wechseln muss ich nur "cd /us/sh/lo/" eintippen und die Taste Tab betätigen. Der Pfad wird dann vervollständigt. Natürlich muss man fair bleiben, dass der Algorithmus dahinter nur in einem gewissen Umfang den Pfad vervollständigen kann, z. B. wenn dieser eindeutig ermittelbar ist. Die Vervollständigung ist auch für Befehle verfügbar. Tippt man "ls" ein und betätigt Tab, so wird eine Befehlsliste eingeblendet, durch die man sich mittels Tab weiter durchwählen kann. 8af6### Etliche Einstellungsmöglichkeiten

Ich empfehle jedem, der die ZSH benutzt, mal auf GitHub bei "Oh my ZSH" vorbei zu schauen. Dort gibt es eine Hülle und Fülle an verschiedenen Themes für die Shell, die man auf einfachste Art durch Editierung der Datei .zshrc nutzen kann. An dieser Stelle kann man sich die Themes mit Screenshot ansehen. – – – – – –

Ich würde mich über Kommentare zu diesem Beitrag freuen. Ich habe dieses Tutorial gemäß der Schritte erstellt, die ich selbst beim Einrichten der ZSH gemacht habe. Ich kann jedoch keinerlei Haftung für die Befolgung der Schritte übernehmen, da wie bekannt, jedes System eine individuelle Konfiguration besitzt. Sollte ich in diesem Tutorial einen Fehler gemacht haben, würde ich mich über einen kleinen Hinweis in den Kommentaren oder per Email an me0fury.de freuen.